Frischer Wind im Ort
Kreisvorsitzende lobt Störnsteiner Freie Wähler

Politik
Störnstein
31.05.2016
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Die Stimmung war gelöst in der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler (FW) im Vereinslokal. Die Berichte zeugten von einer sehr aktiven Gemeinschaft sowohl im politischen als auch im gesellschaftlichen Bereich. Die Versammlung gedachte der beiden verstorbenen Mitglieder Hildegard Rittner und Veronika Kurz. Vorsitzender Johann Confal ließ die letzten zwölf Monate Revue passieren.

Die Höhepunkte waren die Feier zum 25-jährigen Bestehen und der Pizza-Abend. Die Freien Wähler besichtigten mit 45 Teilnehmern die Kläranlage in Altenstadt und den Felsenkeller in Schwandorf. Recht positiv fiel der Bericht von Kassier Bernhard Kneidl aus. Kassenprüfer Peter Nasz beantragte die Entlastung, die einstimmig erfolgte. In die Ortsgruppe mit 66 Mitgliedern wurde Mathias Kucz neu aufgenommen. Fraktionsvorsitzender Hubert Meiler berichtete über die angenehme Arbeit im Gemeinderat. "Es herrscht ein gutes Verhältnis und die Beschlüsse sind fast alle einstimmig. Nur die eigene Partei stimmt hin und wieder gegen den Bürgermeister. Unsere Anträge werden angenommen und auch behandelt."

Die FW-Kreisvorsitzende Gabriela Bäumler gehe gerne in die Kommunen, "denn hier geht was voran und man erfährt, wo der Schuh drückt". Leider gebe es viele Menschen, die nur das "Kirchturmdenken" im Sinn haben. Selbst die bayerische Staatsregierung habe keine klare Linie.

Bäumler sprach zudem den sinkenden Milchpreis und die Altersarmut bei Frauen an: "Das sind die Themen, die wir angehen müssen. Wir brauchen frischen Wind in der Landespolitik." In Störnstein wehe der frische Wind bereits. Die nächsten Termine sind am Freitag, 10. Juni, ein Italienischer Abend und am Sonntag, 28. August, das Schlossbergfest.
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