Gemeinderat für Neugestaltung Anwesen Bergstraße
Geselligkeit statt Mauerreste

Dass mit dem Anwesen am Bergweg etwas geschehen muss, darüber sind sich alle im Gemeinderat einig. Im Mai soll nun die endgültige Entscheidung fallen. Bild: arw
Politik
Störnstein
12.03.2016
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Die Neugestaltung des Hauses am Bergweg 6 nimmt Form an: Es sollen eine Backstube und Raum für Geselligkeit entstehen. Planungsaufträge sind bereits vergeben. Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus.

Im Mai soll der Entschluss stehen. In seiner Sitzung wird der Gemeinderat aus zwei Planungsvorschlägen wählen und damit die Weichen für die Zukunft des Anwesens stellen. Es wäre das Ende einer längeren Entscheidungsfindung.

Vergangenes Jahr hatte die Gemeinde das Haus erworben. In der Februarsitzung hatte der Rat dann noch keine Einigung über ein neues Konzept erzielt. Beim Treffen des Bauausschusses vor Ort entschloss man sich schließlich, dem Vorschlag von Bürgermeister Markus Ludwig zu folgen. Der sieht vor, dass eine Backstube, Platz für kleine Feste, ein Raum für circa 100 Personen und WCs entstehen. Mit eingebunden in die Baumaßnahme ist das Amt für ländliche Entwicklung.

Noch kein Zuschuss


In der Gemeinderatssitzung am Dienstag gingen nun ein Planungsauftrag an den Neustädter Architekten Uli Greiner und an das Bayreuther Büro Kastl vergeben. Die Kosten je Planer dürfen 2500 Euro nicht überschreiten. Auf die Frage, ob es jetzt bereits einen Zuschuss gebe, antwortete Bürgermeister Ludwig mit Nein. Das sei erst möglich, wenn es fertige Pläne gebe. Bis jetzt habe er nur eine mündliche Zusage und keinen Zeitrahmen.

Zugestimmt haben die Gemeinderäte einer Änderung bei der Energiegenossenschaft Zeno, an der die Gemeinde beteiligt ist. Hier werden aus haftungsrechtlichen Gründen zwei neue Firmen gegründet: Zeno-Verwaltung und Zeno-Natur. Die Änderung betrifft nicht die Zeno-Gesellschaft, bei der viele Bürger Mitglied sind.

Dem Projekt "Fifty-fifty-Taxi" spendet die Gemeinde 150 Euro. Die Geschwindigkeitsbegrenzung am Reiserberg bleibt bestehen (siehe Bericht unten). Es sei zu erwarten gewesen, dass dort zu schnell gefahren werde. Das haben Messungen bestätigt. Womöglich solle die Polizei mal wieder kontrollieren, lautete die Meinung des Rates. Zudem beschloss das Gremium - bei zwei Gegenstimmen -, den Gehweg vor dem Feuerwehrhaus zu verlängern und einen weiteren Parkplatz bauen zu lassen. Für rund 5600 Euro wird die Firma Strabag die Arbeiten ausführen. In Reiserdorf musste die Abwasserpumpe für 3500 Euro repariert werden. Die nächsten Reparatur steht mit der Heizung im Gemeindezentrum an.
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