Gemeinderat pendelt bei Entscheidung
Uhr anbringen oder nicht?

Politik
Störnstein
17.09.2016
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"Ich habe viele Friedhöfe aufgesucht, habe aber dort keine einzige Uhr entdeckt", stellte Gemeinderat Gerhard Trottmann fest. Erneut war das Thema "Uhr an der Leichenhalle" auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Die Spende des Altbürgermeisters Konrad Kraus würde der Gemeinderat annehmen, doch der vorgeschlagene Ort wurde abgelehnt.

"Es ist ein Ort der Stille und bei einer Beerdigung brauche ich keine Uhr. Sie ist so groß, man wird höchstens sehen wie die Leute einen Blick auf die Uhr werfen", so Trottmann weiter.

Uhrenhersteller und Spender plädierten bei einem Ortstermin für eine Stelle oben am Gebälk über dem Eingang der Leichenhalle, oder über der Tür. "Die Uhr hat einen Durchmesser von einem Meter", erkärte Bürgermeister Markus Ludwig. "Ob rund oder Quadratisch, auch wenn sie an der Nordseite der Leichenhalle angebracht wird, ist sie zu überdimensioniert", gab Johann Simon (SPD) an. Der Gemeinderat wird erneut darüber beraten, wie es mit der Spende weiter geht.

Die Räte gaben darüber hinaus auch Bauanträgen statt: Gerhard und Rosmarie Högen dürfen im Hasenweg 4 ihren Wintergarten errichten. Positiv entschied der Gemeinderat die Bauvoranfrage von Sergei Welsch, der in der "Gramleite I" ein Einfamilienhaus im Toskana Stil errichten will. Im Freistellungsverfahren errichten Christina Stich und Patrick Löw im Birkenweg ein Einfamilienhaus. Keine Einwände gab es auch für Sebastian Scharnagl junior in Oberndorf, der einen An- und Umbau einer Stallung vornimmt. Am Haus 8 in Wöllershof des Klinikum, sind Umsetzungen fällig geworden. Hier hat Ludwig eine Eilentscheidung getroffen.

In Sachen Bayern-Wlan wird der Bürgermeister noch weitere Informationen einholen. Vor allem bräuchten auch Kegler, Feuerwehr und Rathaus mal einen Internetanschluss.
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