Gemeinderat will Funkwecker der Feuerwehren verbinden
Grün statt Garage

Politik
Störnstein
11.11.2016
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Bei der Genehmigung für einen Garagenhof an der Flosser Straße 29a gibt es im Gemeinderat Gegenwind. Am Ende muss der der Investor Zugeständnisse machen.

Nachdem der Gemeinderat in der letzten Sitzung den Antrag abgelehnt hatte, lag nun ein abgeänderter Plan vor. So wird an der Straßenseite eine Garage weniger gebaut. Der freie Platz soll wie auch die Rückwände bepflanzt werden. Nach Auskunft von Bürgermeister Markus Ludwig werden dort Saisonfahrzeuge untergestellt.

Reparaturarbeiten solle es nicht geben. Diskutiert wurden der erwartete Lärmpegel und die Befestigung des Hofraumes. Trotz zweier Gegenstimmen gab der Gemeinderat letztlich grünes Licht für den Plan.

Die Technik der gemeindeeigenen Kegelbahn war in die Jahre gekommen. Jetzt konnte eine gut gebrauchte Anlage erworben werden. Reiner Rost lieferte sie und baut sie für 16 600 Euro ein. Der 1. SKC zahlt auf drei Jahre gesplittet die Hälfte der Kosten, informierte der Rathauschef. "Selbst der Einbau der noch in diesem Jahr anstehenden neuen Lauffläche ist inbegriffen."

Die Unterhaltung am Funkwecker bei den Feuerwehren gebe es nicht mehr, sagte der Rathauschef, der selbst aktiver Floriansjünger ist. Ludwig will, dass sich die beiden Wehren der Gemeinde auf das Programm "Fire Manager" aufschalten. Beide erhalten die selben Informationen aufs Handy. "Es ist eine enorme Erleichterung für den Einsatzleiter und den Gruppenführer." Der Zusatzdienst kostet für das Einrichten 200 und für die jährliche Pflege 40 Euro.

Das Gemeindeoberhaupt wünscht sich, dass der Verein oder der Feuerwehrdienstleistende selbst die Kosten für das Handy von jährlich 3,50 Euro tragen. Das Verwaltungsprogramm für die Wehren steht nicht auf der Wunschliste. Von der Störnsteiner Wehr habe er noch keine Rückmeldung. Hubert Meiler sah die Sache auch sehr positiv. "Die Funkmeldeempfänger werden immer schlechter." Der Gemeinderat stimmte für die Anschaffung.

Auf keinen fruchtbaren Boden fiel das Schreiben von Altbürgermeister Konrad Kraus an den Gemeinderat. Er war enttäuscht über die Verfahrensweise mit seiner Spende der Friedhofsuhr. Trotz eines Telefonates und eines Schreibens nach der Sitzung sei vom Altbürgermeister noch keine Antwort eingetroffen, meinte Ludwig. Zweiter Bürgermeister Eka Reber sieht keinen weiteren Handlungsbedarf, da man sich mehrmals mit dem Thema beschäftigt und die Nordseite des Leichenhauses vorgeschlagen habe. Für mehr Helligkeit auf dem Weg zum Friedhof soll eine 90 Watt satrke LED-Lampe sorgen.

Rutschige BretterStörnstein. (arw) Die einzige Brücke am Bocklradweg, die im Gemeindebereich zu unterhalten ist, ist die über die "Girnitz". Der Bauhof tauscht hier regelmäßig die Bretter und die Bohlen aus, berichtete Bürgermeister Ludwig. "Doch die Querbalken sind ein Problem." Damit es nicht zu glatt ist, werde jetzt schon Sand gestreut. "Der Gemeinderat muss sich Gedanken machen, wie wir das beheben, und die Finanzen müssen in den kommenden Haushalt gestellt werden."
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