Zeitmesser fürs Leichenhaus
Uhr braucht Zeit

Politik
Störnstein
16.06.2016
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Eine Uhr fürs Leichenhaus beschäftigt den Gemeinderat. Stifter ist Altbürgermeister Konrad Kraus. Nur einer will den Zeitmesser nicht.

Der Gemeinderat hatte sich bereits vor Ort ein Bild gemacht, wo die Uhr am Leichenhaus angebracht werden solle. Quer durch die Fraktionen fand die war man sich einig fanden sie in der Sitzung die Idee von Kraus positiv. Oben, mitten ins Gebälk, passt sie nicht. Darüber herrschte Einigkeit. Es soll ein geeigneter Platz gesucht werden und die Uhr sollte nicht zu groß sein.

Johann Völkl (SPD) brachte den Antrag ein, die Räte sollten zuerst entscheiden ob man überhaupt diese Uhr wolle. "Nehmen wir die Stiftung an?" Völkl stand mit seinem Antrag bei der anschließenden Abstimmung allein auf weiter Flur. Jetzt will sich der Gemeinderat nochmals mit dem Spender und der Turmuhrenfirma aus Bayreuth zusammensetzen um auszuloten, wie groß der Zeitmesser wird und wo sie ihren Platz findet.

Um 20 Jahre verlängerte das Gremium den Konzessionsvertrag Gas mit der Ferngas Nordbayern aus Nürnberg. Im Gebiet "Gramleite" verläuft die Leitung in Richtung Bezirkskrankenhaus. Bürgermeister Markus Ludwig informierte über eine Eilentscheidung zum Bau eines Wasser-Hochbehälters mit Technikgebäude, der für den teichwirtschaftlichen Beispielbetrieb Wöllershof benötigt wird. Für 11 476 Euro, baut die Firma Mark aus Walpersreuth, den Bypass für den Abwasserkanal in der Flosser Straße ein.

Von der Regierung erhielt die Gemeinde die Zustimmung zum Ausbau des Breitbandnetzes in Ernsthof, Oberndorf und Lanz. "Die Wirtschaftlichkeitslücke beträgt 86 328 Euro und es gibt 80 Prozent Zuschuss.", so Ludwig. In Sachen des zum Teil maroden Anwesens Bergweg 6, ist der Plan beim Amt für ländliche Entwicklung eingereicht worden. Erst wenn dieser genehmigt ist, kann mit dem Abbruch begonnen werden.

BauanträgeIm Hasenweg 6 kann Thomas Schmucker einen Gartenzaun aus Metall und einen Geräteschuppen an der Grunstücksgrenze bauen. Grünes Licht gab es auch für Helga und Josef Koller in Reiserdorf, die den Standort von Garage und Geräteraum tauschen. Einen Wintergarten darf Johann Schell an das Wohnhaus anbauen. Sebastian Gromes und Kerstin Holzer aus Neustadt, dürfen am Weidenweg 12 ein Einfamilienhaus bauen. (arw)
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