Gemeinde sucht Einzäungung für Friedhof
Gemeinde sucht die richtie Einzäungung für Friedhof

Vermischtes
Störnstein
16.01.2016
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Lieber eine Hecke, einen Zaun oder doch eine Mauer? Die Frage der richtigen Einzäunung des Friedhofes hat den Gemeinderat in der Sitzung beschäftigt.

So sei die Thujenhecke inzwischen sehr breit geworden. Dadurch hätten manche Personen Schwierigkeiten, die Gräber ihrer Angehörigen zu pflegen, informierte Bürgermeister Markus Ludwig.

Das sehen die Gemeinderäte ganz ähnlich. Ein Rückschnitt kommt laut Otto Müller nicht in Frage. Bei Thujen würde es - wenn überhaupt - Jahre dauern, bis die kahlen Äste wieder grünen würden. Er plädiert dafür, die Bäume zu roden und neu zu pflanzen. Johann Völkl möchte wenigstens den bestehenden Zaun erhalten, da er den gut findet.

"Wenn die Hecke weg ist, dann ist es erstmal offen. Die Abgeschiedenheit würde dann fehlen", gab Ludwig zu bedenken. Karlheinz Schreiner ist daher gegen die Hecke und für eine Mauer. Bei einer Vor-Ort-Besichtigung mit dem Gartenfachberater des Landratsamtes soll die beste Lösung gefunden werden.

In die zweite Runde


Im Dezember hat es ein erstes Gespräch mit Matthias Rösch, Leiter des Energie-technologischen Zentrums Nordoberpfalz (etz), gegeben. Mit dem Projekt soll das energetische Einsparpotential des Gemeindezentrums untersucht werden.

Im nächsten Schritt trifft sich ein "Energie-Team", bestehend aus Rösch, dem Bürgermeister sowie Vertretern der Verwaltungsgemeinschaft und des Bauhofs in einer weiteren Sitzung. Aus dem Gemeinderat erklärten sich Eka Reber, Karlheinz Schreiner und Johann Völkl zur Mitarbeit bereit.

Kindern das Schwimmen beizubringen sei zwar keine primäre Aufgabe der Gemeinde, meinte der Bürgermeister. Die steigende Zahl der Nichtschwimmer würde aber eine Bezuschussung rechtfertigen. Andere Kommunen bieten außerdem schon entsprechende Projekte an. "Ich finde das eine gute Sache. Vielleicht bringt man sie so weg vom Handy und sie tun in dieser Zeit immerhin etwas für die Gesundheit", betonte Müller. Hubert Meiler hält Wert-Scheine für sinnvoll, die an alle Erstklässler mit Wohnsitz in der Gemeinde ausgegeben werden.

Die Scheine soll es ab der Einschulung 2016 geben. Auf jede Marke kommt der Name des Kindes, dem sie gehört. Den Zuschuss von 50 Euro gibt es erst nach einem Schwimmkurs. "Wenn wir auch nur ein Kind vor dem Ertrinken bewahren, dann hat sich das schon rentiert", ist Josef Wittmann überzeugt.

Der Bebauungsplan aus dem Jahr 1969 schreibt für den Weidenweg einen Rauh-Putz in gedeckten Farben vor. Ein Grundstücksinteressent will allerdings ein Schwedenhaus mit rotgestrichenem Holz und weiß gerahmten Fenstern errichten. "Ich persönlich habe überhaupt nichts dagegen. Jeder Farbtupfer wertet eine Siedlung auf", begrüßte der Rathauschef das Vorhaben.

Auch die anderen Räte stehen dem Vorschlag positiv gegenüber. "Das ist mal was anderes" (Bernhard Weiß), "mit Sicherheit kein Schandfleck" (Eka Reber), oder "mich würd's nicht stören" (Karlheinz Schreiner) lauteten die Meinungen. Einer Befreiung von den Vorgaben des Planes dürfte also nichts im Wege stehen.

Neues Gesicht


"Unsere Seite könnte ein Facelift, wenn nicht mehr vertragen", beurteilt Ludwig die Internetseite der Gemeinde. Die Räte sind einverstanden, zuerst Ideen für eine Neugestaltung zu sammeln. A. Schreiner würde die laufenden Aktualisierungen einer neuen Homepage übernehmen.
Wenn wir auch nur ein Kind vor dem Ertrinken bewahren, dann hat sich das schon rentiert.Josef Wittmann
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