Gemeinderatssitzung in Störnstein
Surfin’ in Störnstein

Vermischtes
Störnstein
19.02.2016
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Künftig gibt es in Störnstein freies W-Lan. Die Gemeinde nutzt ein entsprechendes Angebot von Markus Söder. Ein weiteres Projekt wurde dagegen zurückgestellt.

Grünes Licht erteilte der Gemeinderat Claudia und Martin Piehler, die im Birkenweg ein Einfamilienhaus mit Carport und Abstellraum errichten wollen. Weil es drei Abweichungen vom Baufenster gab, musste es im Gemeinderat behandelt werden. Helga und Josef Koller dürfen in Reiserdorf ihr Nebengebäude erneuern. Bei den Ausbesserungsarbeiten in Reiserdorf 137 werden die vorhandenen Betonsteine verwendet und die Angebote aktualisiert, so dass Bürgermeister Markus Ludwig den Auftrag erteilen kann. Zurückgestellt wurde die Vergabe für die Prüfung von Elektrogeräten. 150 zu testende Geräte verursachen der Gemeinde erhebliche Kosten. Damit sich der Abwasserkanal in der Flosser Strasse, nicht mehr zurückstaut, muss ein Bypass eingebaut werden. Das Ingenieurbüro Wolfgang Kraus aus Windischeschenbach wird die Angebote einholen und den Auftrag überwachen.

Die Gemeinde will sich vorläufig mit zwei freien W-Lan-Hotspots am Angebot von Finanzminister Markus Söder beteiligen. "Dieser Möglichkeit sollte man sich nicht verschließen", sagte Bürgermeister Ludwig. Der erste Standort wäre das Gemeindezentrum. Ein zweiter wird noch gesucht. Zum Energiecoaching liegen noch keine Ergebnisse vor. "Aber es schaut bei den gemeindeeigenen Gebäuden nicht schlecht aus", sagte der Gemeindechef. Gedanken muss sich die Kommune um die Heizung und die Pumpen machen. Sie sind in die Jahre gekommen. Hinter der Beleuchtung in der Turnhalle steht noch ein Fragezeichen. Laut Ludwig findet am 7. April um 18 Uhr im Gemeindezentrum ein Energie-Abend statt. Neu ausgeschrieben wird der Konzessionsvertrag Gas. Der bisherige Kontrakt mit Eon endet im September 2018.

10 000 Euro hat die Gemeinde für die Umbauarbeiten im Bauhof eingeplant. Unter anderem ist ein Sozialraum vorgesehen. Die Gemeindearbeiter erbringen viel Eigenleistung. Nur in Ernsthof, Lanz und Oberndorf baut die Telekom das Breitbandnetz aus. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 17 300 Euro. Im Kindergarten wurde Katrin Blecha als Teilzeitkraft eingestellt. Hubert Meiler monierte die Rutschgefahr an der Brücke des Bocklradwegs über die Floss. "Es gibt keine dauerhafte Lösung, die Gemeinde streut mit Sand", entgegnete der Bürgermeister.
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