Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Markus Döllinger bleibt Vorsitzender der Feuerwehr Störnstein

Bürgermeister Markus Ludwig (rechts) und Kreisbrandrat Richard Meier (Fünfter von rechts) waren beeindruckt von den Berichten der Feuerwehr. Sie gratulierten den wiedergewählten Franz Krichenbauer und Markus Döllinger (Zweiter und Dritter von links), ebenso wie den Beförderten. Bild: arw
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Störnstein
08.01.2016
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Wären alle 197 Mitglieder der Feuerwehr zur Jahreshauptversammlung erschienen, hätten sich die Verantwortlichen aus Platzmangel im Pfarrheim St. Salvator etwas einfallen lassen müssen. Die 81 Stimmberechtigten bestätigten einstimmig Markus Döllinger für die nächsten drei Jahre als Vorsitzenden. Franz Krichenbauer bleibt sein Vertreter, ebenso Gerhard Menzl als Schriftführer und Martin Kraus als Kassier. Revisoren sind Hans Schell und Albert Greiner.

Döllinger erinnerte an Feste, Hochzeiten und den Hausfasching. Letzterer war trotz großer Anstrengungen im Vorfeld nur schwach besucht. Höhepunkt war das erste Floriansfest. Der Vorsitzende dankte den Spendern, denen eine gute technische Ausstattung am Herzen liegt. Martin Kraus berichtete von einem positiven Kassenstand. Über 1000 Euro flossen an die aktive Truppe.

Beförderungen


Johannes Bauer, Lukas Kost, Konrad Lehner, Elena Menzl, Lina Reber und Maximilian Weiß wurden dank ihrer Volljährigkeit zu Feuerwehrleuten befördert. Somit verfügt die aktive Wehr über 71 Frauen und Männer. Leonhard Voit trat der Jugendfeuerwehr bei, die nun 17 Jugendliche hat. Tanja Scheck, Christian Meiler und Sebastian Müller wurden zum Oberfeuerwehrmann/-frau befördert. Die Wehr hat 21 Atemschutzträger und 18 Maschinisten. 31 dürfen Motorsägen bedienen. Der stille Alarm erfolgt durch 23 Meldeempfänger. Im vergangenen Jahr gab es 20 Einsätze mit 319 Stunden, darunter fünf Brände, elf Technische Hilfeleistungen und vier freiwillige Tätigkeiten. Ersthelferkurse besuchten 21 Kameraden. Chiara Schwarz, Lena Scheck und Josef Schieder sind neue Atemschutzträger. Eine körperlich anspruchsvolle Weiterbildung gab es für fünf Atemschutzträger. Die Jugendleistungsspange legten 13 und den Wissenstest 21 Jugendliche ab.

Sehr gut besucht war der Unterricht der Kripo Weiden zur Brandermittlung. Jugendwart Bernhard Meier hatte mit seinen 22 Jugendlichen im vergangenen Jahr einiges zu tun. "Doch es macht stolz, so viele Jugendliche zu haben." Es dürfte die größte Gruppe im Landkreis sein. Wegen des kalten Wetter wurde das Zeltlager kurzfristig zu einem Hüttenaufenthalt.

Bürgermeister Markus Ludwig bezeichnete die Wehr als verlässlichen Baustein der Gemeinde. Er sicherte weiterhin Unterstützung zu. Beeindruckt war Kreisbrandrat Richard Meier von den Berichten. Die kleinen Wehren seien unerlässlich, denn nur so könnten Helfer weiterhin zehn Minuten nach Notrufeingang am Einsatzort eintreffen. "Auf meine Heimatwehr ist Verlass."
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