Lehrgang mit Fritz Oblinger
Karate ohne Körpertreffer und gefährliche Schläge

Vermischtes
Störnstein
12.08.2016
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"Es war sehr rhythmisch, nicht so steif und hat viel Spaß gemacht", sagte Stefan Schaller vom Karate Dojo Rehau zum Lehrgang mit Fritz Oblinger zum Thema "Sound-Karate". Oblinger ist Referent für Breitensport und traditionelles Karate-Do im Bayerischen Karate Bund und zählt als Träger des 7. Dan - des siebten schwarzen Gürtels - zu einem international relativ kleinen Kreis. Sein Lehrgang in Störnstein lockte fast 40 Teilnehmer aus zehn Vereinen in das Gemeindezentrum. Der Deutsche Karate Verband habe "Sound-Karate" speziell für Schulen im Programm. Durch dieses Konzept sei es möglich, Karate ohne Körpertreffer und gefährliche Schläge zu trainieren, wodurch die Bedingungen für den Schulsport erfüllt würden, erklärt der Störnsteiner Dojo-Leiter Markus Reisnecker. "Ich hab's am Anfang mit Musik in Verbindung gebracht, dann war aber viel Technik dabei", sagte Schaller nach der Trainingseinheit. Interessant seien für ihn bei Lehrgängen auch immer die Katas - eine bestimmte Abfolge von Techniken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade - und das Bunkai, also die Vertiefung einzelner Techniken aus der Kata. Oblinger hatte eine Kata in der "Renshu-ho-Form" gelehrt. Das sei eine praktische Übungsmethode, mit der die Schüler die Kampfkunstinhalte verstehen und nachvollziehen könnten, sagte Reisnecker. Zum Abschluss stand noch die Kata Chinte auf dem Programm. Zwei Karateka aus dem Dojo Rehau legten erfolgreich die Prüfung zum zweiten Kyu - dem zweiten braunen Gürtel - ab. Bild: bgm

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