Auflösung in Wohlgefallen

Das zurückgehaltene Startkapital aus der Auflösung des Kleintierzuchtvereins Stulln in Höhe von 5 000 Euro ging nach Ablauf der Fünfjahresfrist zweckgebunden an den Kindergarten an die Gemeinde. Im Beisein der ehemaligen Vorsitzenden Sonja Sellner (Zweite von rechts) freuten sich Bürgermeister Hans Prechtl (rechts), Leiterin Sabine Maderer sowie die Erzieherinnen Kerstin Mois und Franziska Heindl (von links) mit den Kindern über diese Zuwendung. Bild: ohr
Freizeit
Stulln
12.09.2016
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Die außerordentliche Versammlung im April 2011 beschloss die Auflösung des Kleintierzuchtvereins (KTZV) Stulln zum 30. Juni. Ein Teil des Vereinsvermögens kam im gleichen Jahr zwei gemeindlichen Institutionen zugute. Eine weitere Summe wurde fünf Jahre bei der Kommune als Startkapital für eine eventuelle Neugründung verwahrt.

Im Dienstzimmer der Leiterin der Kindergartens St. Christophorus, Sabine Maderer, bedankte sich Bürgermeister Hans Prechtl nun bei Sonja Sellner vom aufgelösten KTZV für die souveräne Vereinsführung und ihren engagierten Einsatz zur Aufrechterhaltung der Organisation. Aus dem Gesamtvermögen von 12 600 Euro erhielt der Schulstandort Stulln im Auflösungsjahr bereits 3800 Euro zur Anschaffung von Spielgeräten und die technische Erneuerung der Sprunggrube. Der Kindergarten konnte eine Zuwendung in gleicher Höhe entgegennehmen. Jetzt gab es nochmals 5000 Euro an verbliebenem Restvermögen.

Im Jahr 1952 wurden der Bergknappenverein, der Kleintierzucht- und der Schützenverein aus der Taufe gehoben, blendete Prechtl zurück und erinnerte an das Abhalten des ersten Stullner Faschingszuges im Jahre 1963 durch den KTZV. Das aufgelöste Gefrierhaus konnte als Züchterheim genutzt werden. Der Bürgermeister rief die Feiern zum 50. und 60. Jubiläum sowie die gut angenommenen Züchterabende und Lokalschauen ins Gedächtnis zurück.

Mangelndes Interesse - vorwiegend bei Jugendlichen - sowie der hohe, tägliche Betreuungsaufwand sind hauptsächlich für den starken Rückgang der Geflügel -und Kaninchenhaltung verantwortlich, führte Sonja Sellner aus. Auch verschiedene Auflagen müssen erfüllt werden. Bürgermeister Hans Prechtl überreichte als Anerkennung für die geleistete Arbeit einen Blumenstrauß.

Gemäß Beschluss der Auflösungsversammlung 2011 sollte nach Ablauf der Fünfjahresfrist als Startkapital für eine Neugründung die zurückbehaltene Restsumme von 5 000 Euro dem Kindergarten zugewendet werden. Leiterin Sabine Maderer freute sich jetzt über die großzügige Spende und meinte, mit einem Teilbetrag könnte eine gemeinsame Fahrt für alle Kindergartenkinder finanziert werden.
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