Am Grab von Walter Ubl

Lokales
Stulln
15.06.2015
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Walter Ubl verstarb im 64. Lebensjahr. Mit einer großen Trauergemeinschaft zelebrierte Pater Georg in der St.-Barbara-Kirche in Stulln die Totenmesse. Der Kirchenchor unter der Leitung von Rektor a.D. Heinz Prokisch gestaltete das Requiem gesanglich, und die Kapelle Schwarzenfeld begleitete die Beisetzung musikalisch.

In seinem Nachruf erinnerte der Geistliche an Lebensstationen des Verstorbenen. Walter Ubl war ein gebürtiger Stullner. Er wuchs mit seinem jüngeren Bruder Franz auf und besuchte die Volksschule an seinem Heimatort. Nach dem Schulabschluss erlernte der Jugendliche an der damaligen VAW das Handwerk als Betriebsschlosser. Mit dem Tod des Vaters im Jahre 1969 traf die Familie ein harter Schicksalsschlag.

Der junge Mann trat im März 1973 mit Brigitte Beer vor den Traualtar, und aus dieser Ehe ging Sohn Christian hervor. Der 45-Jährige wechselte 1996 vom Stullner Unternehmen zu BMW in Wackersdorf als Instandhalter, und 2010 erfolgte die Versetzung in den Vorruhestand. Die Mutter verstarb im gleichen Jahr. Seine Erkrankung mit Beginn des Rentenalters führte 2013 zum Pflegefall.

Sechs Feuerwehrkameraden geleiteten am Friedhof den Sarg zur letzten Ruhestätte, und Pater Georg nahm die Einsegnung vor. Die Nachrufredner Hubert Obermeier (Gartenbau - und Verschönerungsverein) und Johann Vetter (Freiwillige Feuerwehr) dankten für die langjährige Unterstützung der Vereine und stellten als Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung eine Blumenschale am Grabe nieder.

Vorstandsmitglied Ludwig Gerl charakterisierte das Gründungsmitglied des SPD-Ortsvereins Stulln als gradlinigen und kritischen Menschen und sagte einen Geldbetrag für Blumenschmuck zu.
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