Bald Startschuss für Straßenbau

Die Sichtverhältnisse an der Einmündung des Friedhofweges in die Hauptstraße werden wesentlich verbessert. Die Gemeinde konnte von den Eigentümern des Eckgrundstückes eine ausreichende Fläche erwerben, um den Gartenzaun zurückzusetzen. Bild: ohr
Lokales
Stulln
27.03.2015
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Die Erneuerung des Brensdorfer Weges ist heuer der Investitions-Schwerpunkt der Gemeinde. Der Gemeinderat vergab nun den Auftrag für die Straßen- und Kanalarbeiten.

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Hans Prechtl über den Auftrag, den das Gremium im nichtöffentlichen Teil der Februarsitzung vergeben hatte. Demnach hatten 21 Firmen das Leistungsverzeichnis angefordert. Beim Eröffnungstermin am 27. Januar seien zwölf Angebote vorgelegen. Der Auftrag erging an den wirtschaftlichsten Bieter, die Firma Seebauer aus Schwarzhofen, zum Bruttopreis von 791 163,78 Euro.

Die Maßnahme gliedert sich in die Teile Straßen- und Kanalbau sowie Erneuerung der Wasserleitung und Leerrohr-System fürs Glasfasernetz auf. Für die Beweissicherung erhielt das Ingenieurbüro Lauerer aus Laaber den Zuschlag zum Bruttopreis von 2267,31 Euro.

Das Alter der Stephanuskirche soll professionell bestimmt werden, unterrichtete Prechtl in seinen weiteren Darlegungen. Er verwies auf eine von ihm erstellte Mitteilung. Fortlaufende Informationen können auf der Homepage (www.schauhuette.de) von Dr. Mathias Hensch abgerufen werden. An die Katholische Kirchenstiftung erging die Bitte, sich an den Kosten angemessen zu beteiligen.

Bessere Sicht

Die Sichtverhältnisse an der Einmündung des Friedhofweges in die Hauptstraße können wesentlich verbessert werden, gab das Gemeindeoberhaupt bekannt. Von den Eigentümern des Eckgrundstückes war ein Grunderwerb möglich. Der Gartenzaun könne dadurch zurückversetzt werden. Diese Maßnahme trage in diesem Bereich zu einer deutlichen Entschärfung der Verkehrssituation bei. Im Hinblick auf die ehemalige Hausmülldeponie Brensdorf schlägt das beauftragte Büro Dr. Eberlein und Eckstein in Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern (GAB) die Errichtung von Grundwassermessstellen vor, erläuterte der Bürgermeister. Da diese Maßnahme auch die DB-Netz als Eigentümerin tangiere, sei der Abschluss eines Gestattungsvertrages mit verschiedenen Auflagen notwendig. In Kürze erfolge die Ausschreibung für die erforderlichen Leistungen. Für die Erstellung der Mess-Stellen werden vom Büro die Kosten auf rund 22 000 Euro veranschlagt. Gemäß Vertrag mit der GAB beläuft sich der gemeindliche Anteil auf 20 470,99 Euro. Die Restsumme übernimmt die GAB aus Mitteln des Altlastenfonds.

Für zahlreiche Bauanträge erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen. Thomas Raab errichtet nach Abbruch eines bestehenden Lagerschuppens eine Maschinen- und Lagerhalle in Brensdorf und baut dort eine Hackschnitzelheizung ein. Jana und Manuel Pöhlmann wollen ein Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage in Stulln bauen. Die Erschließung ist vom Siedlungsweg vollständig gesichert. Der Entwässerungsplan sieht einen Anschluss an die Kanalleitung in der Haberstrohstraße vor. In diesem Falle tragen die Antragsteller die Kosten für die Grundstücksanschlüsse für Wasser und Kanal an die Hauptleitungen im Grünstreifen.

Keine Markierungen

In der Verkehrsschau anfangs März mit dem Staatlichen Bauamt, dem Landratsamt und der Polizei erhielt die Anregung, auf dem Radweg zwischen Stulln und Grafenricht Markierungen zur Verbesserung der Sicht einzuziehen, erneut keine Zusage. Nur im Bereich der Engstelle bei der Hüttenbachbrücke wird dem Anbringen zugestimmt. Eine Markierung auf voller Länge sei "völlig überzogen". Die Gemeinde könne auf eigene Kosten Straßenlampen aufstellen.
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