Bestandener Einsatztest

Lokales
Stulln
28.02.2015
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Einsatzkräfte von Feuerwehr und Johanniter-Unfall-Hilfe nahmen den Faschingszug zum Anlass, die neue Technologie des digitalen Behörden-Funks ausgiebig zu testen. Das Ergebnis überraschte auch die bisherigen Skeptiker durchwegs im positiven Sinne.

Eigentlich sollte der behördliche Digitalfunk schon seit einigen Jahren stehen, doch Bayern hat sich dazu entschlossen, den Netzaufbau sorgfältiger und dafür mit besseren Leistungsmerkmalen als in anderen Bundesländern umzusetzen. Das lange Warten zahlt sich jetzt in vielfacher Hinsicht aus. Über 20 neue Digitalfunkgeräte befanden sich in Stulln im Einsatz, mehr als die Hälfte davon bei der Johanniter-Unfall-Hilfe für den Sanitätsdienst. "Wir konnten mit der neuen Technik erstmals wirklich alle Fahrzeuge und Trupps einheitlich ausstatten und alle Teams an jedem Ort zu jeder Zeit problemlos erreichen, was zu einer noch schnelleren Abwicklung der Einsätze führte", freute sich Andreas Kramer, Ortsbeauftragter der Johanniter in Schwarzenfeld. In der Vergangenheit war dies mit der analogen Funktechnologie aus den 70er Jahren häufig nicht der Fall. Begeistert zeigten sich auch die Verantwortlichen der Feuerwehr. "Während früher jede Organisation einen eigenen Funkkanal verwendet hat, können wir heute einsatzbezogen alle Kräfte der unterschiedlichen Fachdienste in einer eigenen Gruppe zusammen fassen", erläuterte Kreisbrandmeister Helmut Schatz. Voraussichtlich bis Ende des Jahres wird es noch dauern, bis alle Organisationen im Landkreis Schwandorf das digitale Funknetz im Echtbetrieb nutzen können.
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