Das österliche Licht leuchtet nach einer Nacht der Verlassenheit und Trostlosigkeit

Das österliche Licht leuchtet nach einer Nacht der Verlassenheit und Trostlosigkeit Stulln. (ohr) Pater Georg gruppierte sich auf dem Vorplatz der Barbara-Kirche mit 30 Ministranten um das entfachte Feuer und begrüßte die Gläubigen zur Feier der Osternacht. Die heutige Nacht, so der Geistliche, erinnert die Menschen an eigene Erfahrungen: an eine Nacht der Verlassenheit, der Trostlosigkeit, der Lieblosigkeit und der Verlassenheit. In dieses Dunkel leuchtet das österliche Feuer. Nach der Segnung d
Lokales
Stulln
07.04.2015
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(ohr) Pater Georg gruppierte sich auf dem Vorplatz der Barbara-Kirche mit 30 Ministranten um das entfachte Feuer und begrüßte die Gläubigen zur Feier der Osternacht. Die heutige Nacht, so der Geistliche, erinnert die Menschen an eigene Erfahrungen: an eine Nacht der Verlassenheit, der Trostlosigkeit, der Lieblosigkeit und der Verlassenheit. In dieses Dunkel leuchtet das österliche Feuer. Nach der Segnung des Feuers und der Weihe der Osterkerze zogen die Messdiener in das dunkle, bis auf den letzten Platz gefüllte Kirchenschiff und entzündeten die Lichter der Gläubigen. Das ständige Umgebensein von Tod thematisierte Pater Georg in seiner Predigt und belegte diese Aussage mit aktuellen Ereignissen und Zahlen. Er rief den Flug A-320, die Zahl der jährlich weltweit 56 Millionen Toten - zwei Menschen in einer Sekunde - sowie die noch größere Anzahl Getöteter bei den verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen ins Gedächtnis. Viele Menschen machten sich über den Tod keine Gedanken. Das ganze Leben sei ein Freiwerden von verschiedenen Schleiern und Gittern, die den Himmel nicht mehr sehen lassen, verdeutlichte der Priester. Das Osterfest sei ein "unwiderruflicher Durchbruch". Bild: ohr
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