Engelbert Schmidl aus Säulnhof feiert seinen 80. Geburtstag
Leben lang im Dorf verwurzelt

Dem Jubilar Engelbert Schmidl, hier mit Sohn Christoph (rechts), gratulierte auch stellvertretender Bürgermeister Thomas Rohrwild (links). Bild: ksi
Lokales
Stulln
02.03.2015
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Engelbert Schmidl aus Säulnhof wurde vor 80 Jahren im gleichen Haus geboren, in dem er jetzt sein Geburtstagsjubiläum feierte. Schon während seiner Volksschulzeit lernte Schmidl die Härte der Arbeit in der elterlichen Landwirtschaft kennen - etwa das Pflügen der Felder mit Pferden, was heute wie selbstverständlich mit Maschinen verrichtet wird.

Der Jubilar ist der Zweitälteste von insgesamt vier Geschwistern. Im Jahr 1965 heiratete Schmidl in der Schwarzenfelder Miesbergkirche seine Ehefrau Maria, eine geborene Sauerbeck aus Zilchenricht. Zwei Kinder wurden geboren, Christoph und Karin. Um den Lebensunterhalt kümmerte sich der Jubilar mit einer Arbeit in der Grube "Hermine", er war dort 15 Jahre lang 300 Meter unter Tage beschäftigt. Nach der Schließung der Grube fand Schmidl noch zwölf Jahre Arbeit im Sägewerk Stangl in Schwarzenfeld, bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand.

Ab dem Jahre 1986 wurde der Viehbestand der Landwirtschaft verkleinert, bis zur schlussendlichen Aufgabe. Im Jahre 2000 verstarb Ehefrau Maria. Seither lebt der Jubilar allein mit Sohn Christoph auf dem Anwesen. Wenn er auch seit einiger Zeit durch Krankheit angeschlagen ist, verliert der Jubilar seinen Humor nicht. Die Zigaretten und das Bier schmecken noch immer.

Zu den Gratulanten gehörten neben Nachbarn, Freunden und Bekannten auch die Feuerwehr sowie der Bergknappenverein Stulln; er überreichte eine Grubenlampe. Für die Gemeinde Stulln überbrachte Thomas Rohrwild als stellvertretender Bürgermeister Glückwünsche.
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