Fit machen für Nachnutzung

Lokales
Stulln
15.05.2015
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Das Bergamt Nordbayern will den Bereich der ehemaligen Ziegelei und deren Infrastruktur auf dem Tongruben-Gelände wieder nutzbar machen. Der Gemeinderat hatte gegen dieses Vorhaben keine Einwände.

Das Bergamt Nordbayern legte dem Gemeinderat den entsprechenden Sonderbetriebsplan zur Wiedernutzbarmachung der Tongrube Stulln für den Bereich der aufgelassenen Ziegelei und deren Infrastruktureinrichtungen auf dem Gelände der Firma Ecosoil zur Stellungnahme vor. Die Verfüllung wird fortgesetzt. Die beabsichtigte Fläche umfasst rund 4,3 Hektar. Nach Abschluss der Rekultivierung wird der Betrieb der Grube eingestellt. Ziel der Wiedernutzbarmachung ist die Schaffung einer homogenen, durchgehenden Oberfläche, um eine gewerblich-industrielle Nachnutzung zu ermöglichen. Einwände seitens der Gemeinde werden nicht erhoben. Bürgermeister Hans Prechtl bedankte sich bei Geschäftsstellenleiter Peter Hesl für die Sichtung und das Studium des Ordners und die damit verbundene Arbeit.

Sieben neue Brennstellen

Prechtl erläuterte anschließend das Angebot der Bayernwerk AG zur Erneuerung und Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Brensdorfer Weg. Sieben Brennstellen werden zusätzlich errichtet. Der Anbieter erhielt den Auftrag für 21 660,71 Euro. Die Kostenschätzung des Ingenieurbüros lag bei 32 000 Euro brutto.

Für Bündelausschreibung

Das Gemeindeoberhaupt erinnerte an die erste erfolgreiche Teilnahme an der Strompreis-Bündelausschreibung und informierte über die in Kürze anstehende zweite Ausschreibung für 2017 bis 2019. Das Gremium fasste folgenden Beschluss: Der Bürgermeister wird beauftragt, den vorgelegten Dienstleistungsvertrag mit der Kubus-Kommunalberatung abzuschließen. Die Gemeinde überträgt die Aufgabe der Ausschreibung dem Bayerischen Gemeindetag. Erstmals sollen das Schützen- und Sportheim einbezogen werden, da die Gemeinde Eigentümer der Grundstücke ist.

Gemäß Beschluss des Bayerischen Landtages werden zusätzliche Mittel für die Qualitätsverbesserung in Kindertageseinrichtungen zur Verfügung gestellt. Aufgrund eines festgelegten Berechnungsschlüssels beträgt der "Qualitätsbonus plus" in 2015 für den Kindergarten St. Christophorus 5610 Euro. Voraussetzung zur Gewährung ist, dass die Gemeinde den Betrag in gleicher Höhe zur Verfügung stellt. Da der Anteil von Gastkindern relativ gering ist, bleiben für die Gemeinde mehr als 5000 Euro übrig.

Im Anschluss an die Sitzung nahm das Gremium in der Bauhofhalle Mustervorlagen zur Verlegung der Gehwege im Brensdorfer Weg in Augenschein. Der Rat entschied sich für die bereits vorhandene Pflasterung in Form und Farbe.
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