Gymnasium-Kurse zu Besuch bei Nabu - Eine Stärke in der Lacktechnik
Chemie für die Oberfläche

Schüler der beiden Chemie-Kurse aus der Q 11 des Gymnasiums erhielten mit ihren Kursleitern, Oberstudienrätin Iris Hösl (vorne Zweite von links) und Studiendirektor Josef Schiffl (rechts), bei einer Betriebserkundung einen Einblick in die Nabu-Oberflächentechnik GmbH. Geschäftsführer Christian Ruhland (links) stellte das Unternehmen vor. Bild: ohr
Lokales
Stulln
06.05.2015
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Die Nabu-Oberflächentechnik GmbH in Stulln und das Johann-Andreas-Schmeller- Gymnasium arbeiten seit 2010 zusammen. Die beiden Chemie-Kurse aus der Q 11 unternahmen eine Betriebserkundung und erhielten einen Einblick in die Arbeit der Spezialchemikalien-Firma für Oberflächenvorbehandlung.

Geschäftsführer Christian Ruhland stellte im Konferenzraum das Unternehmen vor. Der Betrieb beschäftige 30 Mitarbeiter, der Jahresumsatz liege bei 7,5 Millionen Euro, man verarbeite 3800 Tonnen Fertigprodukte zur Oberflächenvorbehandlung, und der Hauptsitz ist Stulln.

Die Gründung des Betriebes "Oberflächentechnologie" im Jahre 1982 stehe im engen Zusammenhang mit dem Aluminiumkonzern VAW (Vereinigte Aluminium Werke). Aus dieser Sparte habe sich die "Nabu" 1993 als eigenständiges Unternehmen entwickelt. Die Firma agiere global mit internationalen Verkaufs- und Betriebspartnern. Aktuell liege der Fokus in Richtung Lacktechnik. Das Unternehmen arbeitet mit Tensiden. So konnte eine zielgerichtete Betriebserkundung zu dieser im Lehrplan verankerten Unterrichtseinheit erfolgen. In eindrucksvoller Weise erlebten die 30 Jugendlichen im Forschungslabor die Eigenschaften, die Wirkungsweise, die wirtschaftliche Bedeutung sowie die Umweltrelevanz von Tensiden in der Praxis. Beim Rundgang durch das Firmengelände konnten die Schüler betriebliche Abläufe direkt mitverfolgen.
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