Klasse 4 c der Grundschule Stulln stattet Rathaus einen Info-Besuch ab - Gemeindeoberhaupt ist ...
Zehnjährige im Gespräch mit dem Bürgermeister

Im Sitzungssaal drängten sich die 21 Schüler mit Klassenlehrerin Ruth Henrich (hinten links) um Bürgermeister Hans Prechtl (Bildmitte) zu einem Erinnerungsfoto. Bild: ohr
Lokales
Stulln
30.10.2015
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"Grüß Gott, Herr Prechtl!" Aus voller Kehle erwiderten die 21 Mädchen und Buben der Klasse 4 c der Grundschule Stulln den Willkommensgruß in seinem Amtszimmer. Das Rathaus wurde auf dem Platz der "Alten Schule" errichtet und erhielt 1987 den kirchlichen Segen, erfuhren die Zehnjährigen im Gespräch mit dem Bürgermeister. Unter anderem erklärte er ihnen den Bezug des Porträts von Erzbischof Dr. Michael Buchberger zur Gemeinde: Der geistliche Würdenträger ist ihr erster Ehrenbürger.

Auf dem Rundgang erkannten die Schüler die Dreifunktionalität des Gebäudes: Gemeinde, Feuerwehr und Bauhofwerkstätte sind unter einem Dach. Die Bauhoferweiterung schließt sich unmittelbar auf dem Gelände an. Im Foyer weckten vor allem der in früherer Zeit mit Pressluft betriebene Bohrhammer, das Modell des ehemaligen Reichsarbeitsdienstlagers und der lebensgroße Bergmann im Bergkittel das Interesse. Eine Standarte erinnert an den 1923 gegründeten Radfahrverein "Concordia". Im Sitzungssaal stellte der Gastgeber seinen beruflichen Werdegang vor, so obliege ihm seit April diesen Jahres die Leitung des Büros von Landrat Thomas Ebeling. Das Bürgermeisteramt übe er seit 2002 in der dritten Wahlperiode ehrenamtlich aus. Die Aufgaben sind sehr vielfältig und viele Termine müssen wahrgenommen werden.

In einem lebendigen Dialog beantwortete das Gemeindeoberhaupt eine breite Palette von Fragen zu seiner Lieblingsspeise bis zum gemeindlichen Haushalt: Zum Beispiel liege die Pro-Kopf-Verschuldung bei 560 Euro je Einwohner. In der letzten Gemeinderatsitzung standen als Schwerpunkte die Schließung einer großen Baulücke im Innenbereich des Hauptortes Stulln und ein noch schnelleres Internet auf der Tagesordnung.

Die Gemeinde liefere das Trinkwasser und betreibe mit der Nachbarkommune Schwarzach die gemeinsame Kläranlage in Wölsendorf. Sie unterhalte als gemeindliche Einrichtungen Kindergarten, Bauhof und Friedhof. Haupteinnahmequellen sind Abgaben und Gebühren sowie Gewerbesteuer, Einkommensteueranteil und Zuschüsse. Die anschließende Pause mit Butterbrezen und einem Getränk hatten sich die 14 Buben und 7 Mädchen wirklich verdient.
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