Rücklagen für künftige Investitionen

Vor der Sitzung im Rathaus besichtigte der Gemeinderat Stulln unter der Leitung von Bürgermeister Hans Prechtl (mit Krawatte) das Granitpflaster vor der Urnenwand und entschied, trotz der unterschiedlichen Färbung durch Verwitterung keine Ausbesserung vorzunehmen. Bild: ohr
Lokales
Stulln
15.09.2015
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"Dem Gemeinderat Stulln wurde nie ein geschönter Haushaltsplan vorgelegt", unterstrich Bürgermeister Hans Prechtl bei der Bekanntgabe der Jahresrechnung 2014. Die geplante Zuführung vom Verwaltungshaushalt in Höhe von 133 950 Euro zum Vermögenshaushalt konnte deutlich aufgestockt werden.

Prechtl freute sich über die Anwesenheit des neu eingestellten Mitarbeiters im Bauamt, Roland Glatzl, und bedankte sich für das Interesse an der Sitzung. Auf Anregung von Daniela Schmid nahm das Gremium die Fenster des Leichenhauses vor der Sitzung in Augenschein und entschloss sich für den Austausch an der Südseite des Eingangsbereichs. Angebote werden eingeholt. Die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2014 schloss im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 2 930 267,42 Euro sowie im Vermögenshaushalt mit 982 984, 58 Euro, gab der Bürgermeister bei seinen Erläuterungen bekannt.

Im Verwaltungshaushalt konnte die bei der Haushaltsplan-Erstellung für 2014 vorgesehene Zuführung kräftig um 282.706,59 auf 416.656,59 Euro angehoben werden. Ebenfalls musste die für die Wasserversorgung veranschlagte Zuführung vom Vermögenshaushalt an den Verwaltungshaushalt mit dem Betrag von 9 970 Euro nicht beansprucht werden. Die kostenrechnende Einrichtung erwirtschaftete im Haushaltsjahr 2014 einen Überschuss von 970,45 Euro.

Etat verbessert sich

Im Vermögenshaushalt konnte insgesamt der Betrag von 388.426,47 Euro an die Rücklagen zugeführt werden. "Der Gesamthaushalt hat sich im Vergleich zum Haushaltsplan 2014 um 398.396,47 Euro verbessert", merkte der Bürgermeister an.

Prechtl erläuterte nennenswerte Veränderungen bei den Einnahmen im Verwaltungshaushalt und Vermögenshaushalt sowie auch die Abweichungen bei den Ausgaben in beiden Haushalten. Auftretende Fragen aus der Mitte des Gemeinderats konnten geklärt werden. Die Jahresrechnung 2014 wird zur Kenntnis genommen. Die noch genehmigungspflichtigen über - und außerplanmäßigen Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit einem Gesamtbetrag von 43.920,24 Euro sowie im Vermögenshaushalt in der Höhe von 9 710,94 Euro erhielten nachträglich das einstimmige Votum.

Zwei Bauanträge lagen dem Gremium zur Erteilung des Einvernehmens vor. Der Antrag von Tanja Hutzler und Simon Bayer auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage und Nebengebäude, Ahornring 12, weicht in neun Festsetzungen vom Bebauungsplan ab.

In einer Vorprüfung war das Landratsamt Schwandorf mit den Abweichungen einverstanden. Das Bauvorhaben fügt sich in die nähere Umgebung ein. Die Unterschriften benachbarter Grundstückseigentümer sind auf den Planunterlagen vorhanden. Mit den Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes sowie mit der Abweichung von den bauordnungsrechtlichen Vorschriften besteht Einverständnis.
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