Sauberes Ortsbild

Die Anregung des Gemeinderats, am Geh- und Radweg von Grafenricht nach Stulln Markierungen zur Verbesserung der Orientierung und der Sicht bei Dunkelheit anzubringen, erhielt vom Staatlichen Bauamt kein grünes Licht. Die Thematik soll bei der nächsten Verkehrsschau nochmals aufgegriffen werden. Bild: ohr
Lokales
Stulln
30.10.2014
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Stulln ist eine gepflegte Gemeinde, die etwas auf sich hält. Damit das so bleibt, redet der Bürgermeister den Bürgern hin und wieder ins Gewissen.

In der jüngsten Sitzung nahm der Gemeinderat Stulln zum Antrag auf eine Erstaufforstungs-Erlaubnis für ein Grundstück westlich des Schanderlhofs Stellung. Der Antragsteller beabsichtigt, die bisher unbewirtschaftete Teilfläche von 5000 Quadratmetern mit Laubbestand aufzuforsten. Das Areal ist im wirksamen Flächennutzungsplan zum Teil als Fläche für die Landwirtschaft und als Wasserfläche dargestellt, die bereits stillgelegt ist. Gemeindliche Belange sind nicht berührt und dem Antrag wird zugestimmt.

Bürgermeister Hans Prechtl nahm die Anregung aus der Julisitzung auf, Markierungen zur Verbesserung der Orientierung und der Sichtverhältnisse bei Dunkelheit am Radweg Stulln-Grafenricht anzubringen. Das gemeindliche Schreiben ans Staatliche Bauamt als Baulastträger erbrachte folgendes Ergebnis: Fahrbahnen von Geh- und Radwegen werden außerorts in der Regel nicht markiert. Bisher seien Sicht- und Orientierungsprobleme bezüglich von Geh- und Radwegen noch nicht ans Amt herangetragen worden.

Eine gut funktionierende Fahrradbeleuchtung und eine an die örtliche Situation angepasste Fahrweise gewährleisten eine ausreichende Orientierung, schlussfolgert das Staatliche Bauamt. Bei auftretenden Problemen im Bereich der Engstelle beim Bauwerk nahe Grafenricht wird um Mitteilung gebeten. Bei der nächsten Verkehrsschau hinsichtlich der Verkehrsführung in der Hanns-Bauer-Straße soll die Anregung zum Einziehen einer Markierung beim Geh- und Radweg einbezogen werden, merkte der Bürgermeister an.

Ferner weist die Gemeinde die Grundstückseigentümer auf ihre Pflicht zum Zurückschneiden überhängender Äste und Zweige hin. Sie stellen eine Gefahr für Autofahrer und Fußgänger dar und sind deshalb so zu kürzen, dass der Straßenraum in seiner gesamten Breite zu begehen und zu befahren ist. Über dem Gehweg sind mindestens 2,50 Meter und über der Fahrbahn 4,50 Meter frei zu halten. Verkehrszeichen dürfen nicht durch Laub oder Äste verdeckt werden. Auch die Hausnummerschilder müssen sichtbar sein, damit Rettungsdienste im Notfall schnell helfen können.

Unkraut und Gras an den Gehwegen, Straßenrinnen und Bordsteinen sind auch vor unbebauten Grundstücken zu entfernen. Bürgermeister Hans Prechtl appelliert an alle Grundstückseigentümer, ihren Beitrag zu einem sauberen Ortsbild zu leisten.
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