Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende Lampen zahlt sich aus
Deutlich weniger Strom

Das Staatliche Bauamt schrieb die komplette Erneuerung des Radweges entlang der Staatsstraße 2156 von Stulln zum Stullner Berg aus. Die Gemeinde klärt derzeit die Verlegung eines Leerrohres in Zusammenarbeit mit dem Breitbandbüro Ledermann ab. Bild: ohr
Lokales
Stulln
14.07.2015
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Der Gemeinderat Stulln beschloss in der Junisitzung 2013 die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende Lampen. Die Maßnahme wirkte sich günstig auf den Stromverbrauch aus, lautete in der Sitzung die gute Botschaft von Bürgermeister Hans Prechtl.

Die Umstellung von 212 Brennstellen erfolgte im Herbst durch die EON Bayern und betrug rund 49 000 Euro. Im Jahre 2014 schlug die Auswirkung voll zu Buche. Der Stromverbrauch ging im Vergleich zu den Vorjahren um mehr als die Hälfte zurück. Die Investition hat sich in vier Jahren völlig amortisiert, er klärte Prechtl. Er erläuterte die Ersparnis anhand von Schaubildern und zeigte die Komponenten - reine Verbrauchskosten, Energieerneuerungsgesetz-Zuschlag und Stromsteuer, Netznutzungsentgelte und Mehrwertsteuer - zur Zusammensetzung des Strompreises auf.

"Richtige Entscheidung"

Der jährliche Stromverbrauch je Leuchte verringerte sich von 350 auf 165 Kilowattstunden. "Es war die richtige Entscheidung", schlussfolgerte der Bürgermeister.

Der Bürgermeister gab die Ausschreibung für die komplette Erneuerung des Radweges entlang der Staatsstraße 2156 von Stulln zum Stullner Berg durch das Staatliche Bauamt bekannt. Für die Kommune entstehen für dieses Bauvorhaben keine Kosten.

In Zusammenarbeit mit dem Breitbandbüro Ledermann klärt die Gemeinde die Mitverlegung eines Leerrohres für die Glasfasererschließung. Prechtl erinnerte an den unentgeltlichen Einbau eines Leerrohres durch die Telekom bei der Errichtung des Radweges von Stulln nach Grafenricht. Auf Anregung von Gemeinderätin Daniela Schmid zum Austausch der "blinden" Fenster im Leichenhaus sagte der Bürgermeister eine Besichtigung vor der nächsten Sitzung zu. Auch der Vorschlag von Gemeinderat Josef Nachtmann, vor allem den neuen Räten den Weg des Trinkwassers von Schwarzenfeld nach Stulln vor Augen zu führen, fand sofortige Zustimmung.
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