Vereinsspitze neu geordnet

Fritz Janz, seit 50 Jahren bei der Kameradschaft.
Lokales
Stulln
12.06.2015
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Die Neuwahl bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft Stulln erbrachte eine Änderung in der Führung. Um junge Leute anzusprechen, müsste die Organisation konkrete Aufgaben und Ziele formulieren, regte Bürgermeister Hans Prechtl in seinem Grußwort an.

Der Kriegerverein habe keinen leichten Stand. Die Organisation müsse nach dem gemeinsamen Zweck fragen, um Mitglieder als Basis für die weitere Zukunft zu gewinnen, stellte Bürgermeister Hans Prechtl heraus. Sein Dank galt der Kameradschaft für die Mitgestaltung des Volkstrauertages und die Übernahme der Kriegsgräbersammlung sowie Dagmar Lula für die Pflege des Kriegerdenkmals und Max Braun für die Tätigkeit als Kanonier.

Vorsitzender Gottfried Fischer blickte im Gasthaus Bodensteiner auf das abgelaufene Jahr zurück. Der Verein beteiligte sich am 40-jährigen Jubiläum der Jugendblaskapelle Schwarzenfeld und erhielt die Einladung zum Jahresempfang des Volksbundes für ehrenamtliche Mitarbeiter und Sammler. Eine Abordnung nahm an der Kreisversammlung im April 2014 in Schwarzenfeld teil.

Die Haussammlung für die Kriegsgräberfürsorge erbrachte 918,58 Euro. Durch die Teilnahme an weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen ist der Verein in das gesellschaftliche Leben im Dorf eingebunden. Durch einen Todesfall reduziert sich die Mitgliederanzahl auf 64 Personen. Fischers Dank galt der Vorstandschaft für das vertrauensvolle Zusammenarbeiten. Er gab bekannt, dass er sich als Vorsitzender nicht mehr zur Wahl stelle.

Kreisvorsitzender Josef Hauer bedankte sich für das Engagement und freute sich darüber, dass der Vereins im Ortsgeschehen eingebunden ist. Die Landeswallfahrt nach Amberg während des Bergfestes kann erst im Jahre 2017 stattfinden. In der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung sind über 800 Kameradschaften organisiert. Sie sollen sich auch für Nichtgediente und Ersatzdienstleistende öffnen. Das Durchschnittsalter sei gestiegen und ein Eintritt erfolge meist um das 40. Lebensjahr.

Ergebnis der Wahl

"Bayern mit seinen Menschen, Bräuchen und Traditionen ist in Deutschland und Europa einmalig", sagte Hauer in seinen weiteren Darlegungen. Gemeinschaften in Stadt und Land pflegen diese Werte, Menschen bringen sich im Ehrenamt ein. Die Traditionsverbände - dazu gehören auch die Krieger- und Soldatenkameradschaften - seien wichtige Säulen in der Gesellschaft, die für Recht und Freiheit eintreten, erklärte Hauer abschließend

Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: An der Spitze trägt Max Braun (neu) die Verantwortung, sein Stellvertreter ist Helmut Kramer. Das Schriftwesen verwalten Hildegard Gerl und Dagmar Lula. Die Finanzabwicklung obliegt Sieglinde Schottenheim. Als Beisitzer stehen Gottfried Fischer, Heinrich Gürtler und Peter Schottenheim, sowie die beiden Ehrenvorstände Harald Bickel und Ludwig Gerl zur Seite. Die Überprüfung der Kassenführung übernehmen Annemarie Friedl und Johann Bodensteiner.

Auch Ehrungen wurden ausgesprochen: Urkunde und Treuenadel gab es für 25 Jahre für Hans Frank und für 50 Jahre für Fritz Janz.
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