Von Mozart zu modernen Liedern

Der Kirchenchor unter der Leitung von Heinz Prokisch an der Orgel setzte mit dem "Ave Maria" einen Glanzpunkt beim Stullner Adventssingen in der St.-Barbara-Kirche. Bilder: ohr (2)
Lokales
Stulln
23.12.2014
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Viel Applaus gab es für die Mitwirkenden beim Stullner Adventssingen in der St.-Barbara-Kirche. Die Künstler schlugen dabei einen breiten musikalischen Bogen.

"Entfliehen Sie der Hektik des Alltags und besinnen Sie sich, dass Advent ein Warten auf die Ankunft Jesu Christi bedeutet": Das legte Pater Georg den Besuchern in der St.-Barbara-Kirche ans Herz. Die mitwirkenden Gruppen präsentierten gefühlvolle Darbietungen und bereiteten den Zuhörern musikalisch ein Weihnachtsgeschenk.

Eindrucksvoll eröffnete der Kirchenchor unter der Leitung von Heinz Prokisch den Reigen der Aufführungen mit "Advent der Christenheit" von Lorenz Maierhofer und "Freue dich Welt" (Georg Friedrich Händel). Ein Hörgenuss waren auch "Ave Maria" (Musik Franz Schubert, Chorsatz Otto Groll) mit Burkhard Rübe als Solosänger, "Pastorale" aus dem Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli sowie "Winter" aus "Die vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi mit Andrea Prokisch an der Geige und Heinz Prokisch an der Orgel. Mit "Ave verum Corpus" von Wolfgang Amadeus Mozart beendete der Chor seine Aufführungen in Begleitung der Königin der Instrumente.

Gefühlvolles Gitarrensolo

Gefühlvoll setzte Daniel Markgraf "Nautilus" von Willi Astor als Gitarrensolo um. Die Gruppe "Zeitlos" debütierte mit "The Power of Love" von "Frankie goes to Hollywood" und hinterließ einen überzeugenden Eindruck. Der Landjugend-Chor unter der Regie von Daniel Markgraf setzte mit "Do they know it's Christmas" von Bob Geldof und Midge Ure sowie mit "O Come, All Ye Faithful" - ein englisches Weihnachtslied - einen erfrischenden Farbtupfer.

Die Stullner Sänger in Akkordeonbegleitung von Heinz Prokisch zeigten sich als hervorragende Interpreten oberpfälzischen Liedgutes. Ihre Beiträge "Es hat der Kaiser Augustus", "Als Maria übers Gebirge ging" und "Wunder, was will dies bedeuten" entfachten Innigkeit, Wärme und Ergriffenheit. Ihr Gesang kommt von Herzen und geht zu Herzen. Regina Spichtinger trug das Orgelwerk "Andante grazioso" (Henry Smart) mit klaren Tonfolgen und wechselnden Tempi ruhig und fließend vor.

Hans Klar brachte im Anschluss die Erzählung "Das Versprechen Gottes an den Schuster Konrad" zu Gehör. Neben den weiteren nachdenklichen Texten "Abgewiesen" und "Zeitenwende" gefiel vor allem "Auf Weihnachten hin" - aus eigener Feder und inhaltlich nach dem Weihnachtsevangelium orientiert. Mit "Sleepers Awake"/Cantate 140 (Johann Sebastian Bach) setzten Maria Klar (Querflöte) und Daniel Markgraf (Gitarre) einen weiteren Akzent.

Auch als A-cappella-Chor zeigten die geschulten Sänger ihr Können bei den Chorsätzen "Der Morgenstern ist aufgedrungen" (Michael Praetorius), "Ave Maria zart" (Johann Georg Braun) und "Eja, so steht der Rosenstrauch" (Hansmaria Dombrowski). Mit "Quem pastores laudavere" (Carl Loewe) als fulminantem Schlusspunkt verabschiedeten sich die Sänger von ihrem Publikum.

Pfarrgemeinderatssprecher Erwin Wittmann dankte allen Mitwirkenden und sprach stellvertretend Heinz Prokisch Lob und Anerkennung für die Vorbereitung sowie die Programmzusammenstellung aus.
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