Aus dem Gemeinderat Stulln
Wasserverlust beträgt nur fünf Prozent

Politik
Stulln
22.01.2016
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"Die Bilanz weist keine Besonderheit aus", resümierte Bürgermeister Hans Prechtl bei der Bekanntgabe des Jahresabschlusses und der Feststellung der Bilanzsumme der Wasserversorgungsanlage in der Gemeinderatssitzung. Der rechnerische Wasserverlust nimmt aber einen Spitzenwert ein.

Laut Sachdarstellung erhöhte sich der Verlust 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 19 818 auf 37 060 Euro und ist hauptsächlich durch drei Faktoren verursacht: Vor allem die größere Anzahl von Rohrbrüchen bedingte einen Anstieg beim Materialaufwand, einschließlich erhöhtem Wasserbezug und summiert sich auf 9200 Euro. Die Reparaturkosten durch den Bauhof hierfür mehren sich gegenüber 2013 um 9300 Euro. Des Weiteren ist ein geringfügiger Anstieg bei den Verwaltungs- sowie den Jahresabschlusskosten zu berücksichtigen. Die verrechnete Wasserabgabe blieb mit 138 900 Kubikmetern fast unverändert auf dem Niveau des Vorjahres. Die Betriebserträge gingen insgesamt um 1000 Euro zurück.

"Mit einer Quote von 82 Prozent des Vermögens ist die Eigenkapitalausstattung unverändert sehr gut. Es bleibt ein großer Spielraum für Fremdfinanzierungen bei künftigen Baumaßnahmen", signalisierte Prechtl.

Der rechnerische Wasserverlust liegt bei 5,7 Prozent der Restanlieferung. Dieser "Klassewert", so der Bürgermeister, verdeutliche, dass das Kanalnetz gut in Schuss ist und mit Sorgfalt unterhalten wird. In diesem Zusammenhang galt sein Dank Bauhofleiter Edelbert Schmal für die umsichtige Wartung. Der Jahresabschluss 2014 wird mit der Bilanzsumme von 1 180 429,03 und dem Jahresverlust von 37 060 Euro festgestellt.

Hinsichtlich der siebten Änderung des Bebauungsplanes "Herzendamm" lag dem Gemeinderat das Ergebnis der öffentlichen Auslegung sowie der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange zur Stellungnahme vor. Der Vorentwurf wurde vom Gremium gebilligt und beschlossen, erinnerte der Bürgermeister. Während der Auslegung brachten die Bürger keine Anregungen ein. Von den zwölf am Verfahren beteiligten Behörden und Träger öffentlicher Belange gingen zehn Rückmeldungen ein. Davon sieben mit dem Vermerk "keine Bedenken" oder "keine Äußerung". Die Stellungnahmen der Versorgungsunternehmen Bayernwerk und Deutsche Telekom Technik beziehen sich auf die Erschließungsarbeiten. Die technische Bauverwaltung übersandte die entsprechenden Unterlagen. "In der Sache ging keine Stellungnahme ein", schlussfolgerte Prechtl.

Zwischenzeitlich sind die Vermessungen abgeschlossen und 7 Parzellen mit den herausgemessenen Flurnummern befinden sich im gemeindlichen Besitz. Es entsteht keine Flächenänderung des Planungsbereichs und eine erneute Auslegung ist nicht erforderlich. Der notwendige Satzungsbeschluss erhielt das einstimmige Votum. "Die Entwicklung ist sehr erfreulich", merkte Bürgermeister Hans Prechtl abschließend an. (Weiterer Bericht folgt)
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