Zwei „Hotspots“ in der Gemeinde

Im Baugebiet "Herzendamm" werden die Stichstraße gebaut, die Kanal- und die Trinkwasserhausanschlüsse ausgeführt sowie die Gehwege im Tonweg und Weideweg saniert. Bild: ohr
Politik
Stulln
17.05.2016
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Bis Ende 2017 sollen bayernweit 10 000 WLAN-Standorte für kostenlose Internetnutzung ausgebaut werden. Der Gemeinderat beschloss, an zwei Standorten einen Zugang zum weltweiten Netz zu ermöglichen. Gute Neuigkeiten gab es bei der Sitzung auch aus dem Baugebiet "Herzendamm".

Der Freistaat Bayern unterstützt die Kommunen bei der Errichtung von zwei Standorten mit je 2500 Euro, sagte Bürgermeister Hans Prechtl bei der Gemeinderatssitzung. Dieser Betrag decke in der Regel die anfallenden Kosten ab. Die jährlichen Betriebskosten für zwei "Hotspots" summieren sich auf 1 800 Euro und sind von der Gemeinde zu tragen. Die User können das Bayern-WLAN kostenlos, anonym und ohne Zeit- oder Volumenbeschränkung nutzen. Der Gemeinderat entschied sich für die Bereiche des Gemeindezentrums und der Mehrzweckhalle als Standorte.

Aufträge vergeben


Die Resterschließung des Baugebiets "Herzendamm" macht gute Fortschritte: In der Sitzung des Gemeinderats gab Bürgermeister Hans Prechtl die Vergabe verschiedener Maßnahmen bekannt. Laut seinem Bericht versandte die Bauverwaltung die Leistungsverzeichnisse an 15 Firmen mit insgesamt sechs Bauleistungen im Bereich Straßen- und Tiefbauarbeiten. Die Angebotssummen bewegten sich brutto zwischen 127 453,90 und 162 769,69 Euro. Die Firma Rubenbauer erhielt als günstigster Bieter den Auftrag. Die Sanierung der Kanalschäden in der Bergmannstraße übernimmt die Firma Schnurrer (8 697,71 Euro) und die Straßenbeleuchtung in der Stichstraße die Bayernwerk AG Schwandorf (1 801,34).

Der Gemeinderat ermächtigte den Bürgermeister außerdem, den Auftrag zur Wiederherstellung der Grenzpunkte an den Gehwegen im Tonweg und Weideweg für sieben Parzellen in Höhe von 2160 Euro zu erteilen. Die Zusage zur Lieferung der Regalanlagen und sonstiger Betriebseinrichtungen für die Bauhofausstattung erhielt die Firma Knorr aus Weiden für 13 986,59 Euro.

Anhebung auf 40 Euro


In der letzten überörtlichen Rechnungsprüfung beanstandete der Bayerische kommunale Prüfungsverband (BKPV) die bisherige Praxis zur Ermittlung der Berechnungssätze der Bauhofbeschäftigten in allen drei Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft, informierte der Bürgermeister. Die wirklichen Kosten liegen unter Einbeziehung der anfallenden Gemeinkosten mit Berücksichtigung einer laufenden Altersteilzeit bei 43,70 - ohne sie bei 36,38 Euro.

Der bisherige Satz seit Januar 2011 von 35 Euro wird ab 1. Juni 2016 auf 40 Euro angehoben. Die Erhöhung nach fünf Jahren ist angemessen, war sich das Gremium einig.
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