Appell in der Stullner Osternacht
Solidarität leben

Pfarrer Heinrich Rosner feierte mit einer großen Glaubensgemeinschaft in der St.-Barbara-Kirche das Hochfest der Auferstehung des Herrn. Der Priester appellierte an die Christen im Westen, Solidarität mit den verfolgten Christen in Syrien oder Irak zu leben. Bild: ohr
Vermischtes
Stulln
29.03.2016
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Der Platz vor dem Hauptportal der St.-Barbara-Kirche lag im Dunkel. Mesner Franz Sorgenfrei entfachte Holzscheite in einem Eisenkorb. Nach der Segnung entzündete Pfarrer Heinrich Rosner die geweihte Osterkerze und zog mit den Messdienern ins finstere, bis auf den letzten Platz gefüllte Gotteshaus ein. Die brennenden Kerzen der Gläubigen tauchten das Kirchenschiff während der gesamten Liturgiefeier in gedämpftes Licht. "Die Osterbotschaft ist ein Weg vom Tod zum Leben", betonte Pfarrer Heinrich Rosner in seiner Predigt. "Ostern ist ein Weg, eine Erfahrung, die meist allmählich im Laufe eines Lebens wächst. Im Vertrauen auf Jesus ändert sich der Blick fürs Leben. Mit der Osterbotschaft im Herzen beginnt das Teilen und Austeilen. Menschen, die verstehen loszulassen, lernen zu leben und zu lieben - wie Jesus." Ein solches Geschöpf werde aufstehen, wo Unrecht geschieht und Menschen verachtet werden. "Es geht in diesen Tagen darum, dass wir Christen im Westen Solidarität leben mit den verfolgten Christen in Syrien oder Irak", appellierte der Geistliche. "Der Weg nach Ostern wächst da, wo Solidarität gelebt, wo Verantwortung für sich und für andere übernommen wird."

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