Bürgermeister vereidigt Feldgeschworene
Drei neue „Siebener“ für gesichere Grundstücksgrenzen

Im Rathaus nahm Bürgermeister Hans Prechtl (links) im Beisein des Leitenden Vermessungsdirektors Engelbert Zollner/Nabburg (rechts) den neu gewählten Feldgeschworenen (vorne von links) Josef Schatz, Josef Braun und Christian Weiß den Eid ab. Im Hintergrund (von links) die bereits amtierenden Franz Sorgenfrei, Anton Prüfling und Hans Bodensteiner. Bilder: ohr (2)
Vermischtes
Stulln
20.05.2016
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Zwei langjährige Feldgeschworene wurden im Rathaus verabschiedet und drei neue gewählt. Nach aktuellem Beschluss des Gemeinderats kann die Anzahl auf sieben erhöht werden. Feldgeschworene - auch "Siebener" bezeichnet - werden auf Lebenszeit bestellt.

Bürgermeister Hans Prechtl erinnerte an die Sitzung im Oktober 2002 mit der Nachwahl von Hans Bodensteiner und Anton Prüfling und der damit bedingten Anhebung auf sechs Feldgeschworene mit Josef Schmid aus Grafenricht (verstorben Februar 2003), Xaver Hausmann, Anton Obermeier und Franz Sorgenfrei. Aus Altersgründen scheiden Xaver Hausmann nach 47 Jahren und Anton Obermeier nach 31 Jahren aus dem kommunalen Ehrenamt aus. "Eine große Erfahrung wird verabschiedet", konstatierte der Leitende Vermessungsdirektors des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Nabburg, Engelbert Zollner. Er bedankte sich bei Anton Obermeier und Xaver Hausmann - er war krankheitsbedingt entschuldigt - für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und überreichte eine Broschüre zur Entwicklung der Landkarte. Bürgermeister Hans Prechtl händigte das "Stullner Fotobuch" aus. Sein Dank galt Josef Braun, Josef Schatz und Christian Weiß, da sie sich für dieses Ehrenamt zur Verfügung stellen.

Das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung sieht die Feldgeschworenen bei der Erfüllung seiner Aufgaben als zuverlässige Partner, merkte der Leitende Vermessungsdirektor an. Die Aufgaben der Feldgeschworenen bestehen heute vor allem bei der Mitwirkung zur Abmarkung der Grundstücke. Mit ihrer tatkräftigen Mitarbeit bei der Sicherung des Grundeigentums gilt das Ehrenamt der Feldgeschworenen als Vorbild für demokratischen Bürgersinn, so der Sprecher.

Für die drei Bewerbungen Josef Braun, Josef Schatz und Christian Weiß führten Hans Bodensteiner und Anton Prüfling unter Leitung von Obmann Franz Sorgenfrei die Wahl durch, und sie erbrachte ein eindeutiges Votum. Bürgermeister Prechtl vereidigte die drei neuen Feldgeschworenen. Das Sechser-Team wählte aus ihrer Mitte Anton Prüfling als Obmann und zum Stellvertreter Christian Weiß. Diese Funktionen sind auf sechs Jahre beschränkt. Die Obleute sind die Ansprechpartner fürs Rathaus, und ihnen obliegt die Einteilung der Feldgeschworenen.
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