Fahrzeugweihe beim Florianstag
Schlüssel für den Kommandanten

Pfarrer Heinrich Rosner und Pfarrvikar Josef Kokoth (im Bild) erteilten dem geschmückten neuen Feuerwehrfahrzeug den kirchlichen Segen. Bild: ral
Vermischtes
Stulln
08.05.2016
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Zuerst der Segen, dann die Schlüsselübergabe. Beim Florianstag in Stulln wurde das neue Fahrzeug der Feuerwehr, ein HLF 20, feierlich in Dienst gestellt.

Das Patrozinium ihres Schutzheiligen feierten die Feuerwehren aus dem Kreisbrandmeisterbezirk von Helmut Schatz diesmal in Stulln. Die örtliche Wehr hatte gerne die Organisation übernommen, da sie gleichzeitig ihr neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) präsentieren wollte.

Am Abend trafen die 13 Feuerwehren mit ihren Fahnenabordnungen in der Parkplatzstraße ein. Von hier aus ging es im Festzug mit den Ehrengästen, angeführt von der Blaskapelle, zur Pfarrkirche Stulln. Pfarrer Heinrich Rosner und Pfarrvikar Josef Kokoth zelebrierten den Festgottesdienst. Das geschmückte neue Feuerwehrfahrzeug wurde auf den Kirchvorplatz gefahren, wo sich nach dem Gottesdienst alle Feuerwehrleute versammelten. Pfarrer Rosner und Pfarrvikar Kokoth spendeten anschließend den kirchlichen Segen.

Ein offenes Ohr


Im Gasthaus Bodensteiner hieß der Vorsitzende der Feuerwehr Stulln, Stefan Attenberger, die Besucher und Ehrengäste willkommen. Kommandant Alois Luber erinnerte an das gesamte Prozedere zur Anschaffung des Fahrzeuges. Das Vorhaben wurde beim letzten Florianstag in Stulln im Jahre 2013 geboren, als das neue Mehrfachfahrzeug gesegnet wurde. Von da an ging es schnell, Luber dankte der Gemeinde Stulln, allen voran Bürgermeister Hans Prechtl, für das offene Ohr, das sie für die Wehr hat. Der Antrag wurde genehmigt. Die Pharma Stulln unterstützte die Anschaffung ebenfalls finanziell.

Bürgermeister Hans Prechtl übergab den Schlüssel für das neue Fahrzeug an Kommandant Alois Luber. Prechtl betonte, dass am Florianstag Danke für die unfallfreien und gut verlaufenen Einsätze gesagt werde. Auch der Bürgermeister ging nochmals auf die Anschaffung des Fahrzeuges ein, welches 390 000 Euro kostete. Abzüglich der Zuschüsse vom Land und Landkreis hatte die Gemeinde 260 000 Euro zu tragen. "Die Gemeinde hat die Notwendigkeit der Neuanschaffung erkannt und dafür gesorgt, die Feuerwehr auf den neuesten technischen Stand zu halten und für die Sicherheit der Bürger zu sorgen", betonte Prechtl. Stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl erinnerte an den schweren Dienst der Feuerwehrleute bei Einsätzen. Er dankte der Gemeinde für die Bereitschaft, ihre Feuerwehr optimal auszustatten.

Nachwuchs gewinnen


Kreisbrandrat Robert Heinfling gratulierte der Wehr und der Gemeinde Stulln zu ihrem neuen Fahrzeug. Er zollte der Gemeinde Stulln großen Respekt für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. "Aber was nutzt die beste Technik, das Wichtigste ist immer noch der Mensch, der die Geräte bedient und in Einsatz geht", so Heinfling an die Feuerwehrleute gewandt. Er forderte dazu auf, die Nachwuchsgewinnung zu verstärken. Anschließend wurde noch mit "Bayrisch Blech" zünftig gefeiert.
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