Gegenseitige Toleranz pflegen: Besuch in der Moschee
Weltoffene Senioren

Vermischtes
Stulln
31.10.2016
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Burglengenfeld/Stulln . Der Seniorenkreis Stulln blickt über den Tellerrand hinaus. Aufgeschlossen und offen zeigten Mitglieder Interesse an der zweitgrößten Weltreligion nach dem Christentum. Nach der freundlichen Begrüßung im Gemeinschaftsraum der türkisch-islamischen Gemeinde in Burglengenfeld wurden die Gäste aus Stulln gebeten, vor dem Aufgang zur Moschee im 1. Stock die Schuhe auszuziehen. Im Gebetssaal gab Vorsteherin Hediye Unal Erklärungen zum rituellen Ort des gemeinschaftlichen, islamischen Gebets. Imam Osmann Yankun begab sich zur halbrunden Gebetsnische mit der Ausrichtung nach Mekka als Zentrum des Raumes, nahm eine kniende Haltung ein und rezitierte laut Gebete in arabischer Sprache, während die Besucher auf dem Boden sitzend bei völliger Stille zuhörten. "Gott sei gepriesen, Gott ist groß", übersetzte anschließend die Vorsteherin als Gebetsteile.

Anschließend trafen sich die Mitglieder des Seniorenkreises mit den anwesenden Muslimen bei Tee und Gebäck zu einem Gespräch. "Gegenseitige Toleranz ist das Fundament zur Integration" war der Konsens. Vorstand Erdogan Özimir bedankte sich für das Interesse und hoffte auf einen weiteren Besuch. Die herzliche, gastfreundschaftliche Aufnahme wird den Besuchern aus Stulln bestens in Erinnerung bleiben, so Seniorenkreisvorsitzender Helmut Kramer.
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