Gemeindeverbindungsstraße von Grafenricht nach Säulnhof
Sanierung kann beginnen

Das stark ramponierte Teilstück von rund 200 Metern Länge im Ortsbereich Grafenricht der Straße nach Säulnhof wird saniert. Der Gemeinderat Stulln entschied sich in Abstimmung mit den betroffenen Anliegern für einen bedarfsgerechten Ausbau. Die Kostenermittlung liegt bei knapp 64 000 Euro. Bild: ohr
Vermischtes
Stulln
07.07.2016
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Für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von Grafenricht nach Säulnhof lagen dem Gemeinderat Stulln drei Alternativen zur Beurteilung vor. Das Gremium entschied sich in Abstimmung mit den betroffenen Anliegern für eine bedarfsgerechte Lösung.

Berthold Braun von der technischen Bauverwaltung der VG Schwarzenfeld erläuterte die Bausubstanz des rund 200 Meter langen stark beschädigten Teilstücks der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) ab der Einmündung der Staatsstraße bis zum Ortsende von Grafenricht in Richtung Säulnhof. Die Variante I mit Oberbauverstärkung auf der Gesamtstrecke (Aufwand 30 000 Euro) erweist sich aufgrund der Angleichung der Einfahrten als problematisch.

Alternative III sieht die vollständige Erneuerung (107 100) vor. Sie ist aber nicht erforderlich. Das Gremium entschied sich für Vorschlag II: 100 Meter werden komplett saniert und die restliche Hälfte wird in Oberbauverstärkung ausgeführt. Die beschränkte Ausschreibung soll baldmöglichst durchgeführt und als Fertigstellungstermin ist April 2017 festzulegen.

Bezüglich einer Beteiligung an einer Bündelausschreibung zur Erdgasbeschaffung für alle kommunalen Liegenschaften ab 1. Januar 2018 bis 2022 merkte Bürgermeister Hans Prechtl an, dass die Gemeinde mit solchen Ausschreibungen sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Der Bayerische Gemeindetag ist der Träger sämtlicher Bündelausschreibungen. Die Kubus arbeite als Dienstleister dem Gemeindetag zu. Mit dem Abschluss eines Dienstleistungsvertrages für alle teilnehmenden Körperschaften innerhalb der VG Schwarzenfeld bestehe Einverständnis.

Die Gemeinde unterhalte derzeit Abwasserkanäle in einer Länge von annähernd 20 Kilometern, informierte Bürgermeister Hans Prechtl. Auch rund 500 Hausanschlüsse und ebenso viele Straßeneinläufe sind integriert. Die Kommune ist verpflichtet, mindestens im Abstand von zehn Jahren das Kanalnetz einer Inspektion zu unterziehen. Der Erlass der neuen Förderrichtlinien wurde aber abgewartet. Die Grundstücksanschlüsse vom Hauptkanal bis zur Grundstücksgrenze gehören zur öffentlichen Entwässerung.

Aufgrund der letzten Durchführung im Jahre 1999 ist eine Wiederholungsinspektion überfällig. Folgende Kostenschätzung liege vor: Reinigung der Kanäle 50 000, Kanalinspektion 85 000 und Dokumentation 6000 Euro, teilte Braun von der technischen Bauverwaltung mit. Der Anteil für die Untersuchung und Reinigung der Grundstücks - und Straßenablauf-Anschlüsse betrage circa 62 000 Euro. Prechtl wies darauf hin, die umfassende Überprüfung bringe auch Aufschlüsse über den Zustand des Kanalnetzes. Das Ergebnis beeinflusse neben dem Straßenzustand und der Wasserleitung mitunter die Planung einer Straßensanierung. Die Ausführung ist für Herbst 2016 und Frühjahr 2017 vorgesehen. Von der Verwaltung sind Angebote einzuholen.

Zum Verkauf des alten Feuerlöschfahrzeuges LF 16 gab Bürgermeister Hans Prechtl das Ergebnis des Bieterverfahrens bekannt. Die drei Angebote liegen zwischen 4 500 und 5 660 Euro. Das Fahrzeug wird an den Meistbietenden aus dem schwäbischen Ichenhausen zum Betrag von 5660 Euro verkauft.
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