In die richtige Straße lotsen

In der Bürgerversammlung im April schilderte ein Anlieger des Spatweges, dass sich Lastwagenfahrer in diese Straßen "verirren" und dann mühsam rückwärts fahren müssen. Eine Verkehrsschau mit den zuständigen Behörden Anfang Juli erbrachte folgendes Ergebnis: An der Einmündung wird in Kürze das Schild "Sackgasse" mit dem Zusatzzeichen "Keine Wendemöglichkeit für Lkw" aufgestellt. Bilder: ohr (2)
Vermischtes
Stulln
07.08.2016
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Die Überquerung des wasserführenden Grabens östlich der Bahnlinie Regensburg-Hof in der Nähe des beschrankten Bahnübergangs ist nicht mehr in dem Zustand, wie es sein sollte. Im Bild eine zehn Zentimeter breite, verschobene Bruchstelle. Durch eventuelle Tonnagebeschränkung entstünden weite Umwege für landwirtschaftliche Fahrzeuge.

Die Anregung kam in der Bürgerversammlung und wurde dann bei einer Verkehrsschau gleich aufgegriffen. Jetzt stecken Lkw-Fahrer nicht mehr in der falschen Straße fest.

Die gemeinsame Verkehrsschau am Stullner Berg Anfang Juli mit der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes, der Polizei, dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach und einem Vertreter der Anlieger führte zu folgendem Ergebnis: An der Einmündung des Spatweges wird in Kürze das Zeichen "Sackgasse" und ein Zusatzzeichen "Keine Wendemöglichkeit für Lkw" angebracht. Zeigt diese Maßnahme keinen Erfolg, könnte an der Staatsstraße 2156 gegenüber der Einmündung ein zusätzlicher in Richtung Stulln zeigender Hinweis "Industriegebiet" aufgestellt werden.

Nabu baut Lagertanks


In der Sitzung vor der Sommerpause lagen dem Gemeinderat drei Bauanträge und eine Bauvoranfrage zur Entscheidung vor. Das Gremium erteilte das gemeindliche Einvernehmen. Die Firma Nabu-Oberflächentechnik errichtet im Industriepark einen zweiten doppelwandigen Lagertank mit einem 30-Kubikmeter-Volumen. Die öffentlichen Belange werden nicht beeinträchtigt. Die Unterschriften benachbarter Grundstückseigentümer sind auf den Planunterlagen allerdings nicht vollständig vorhanden.

Christian und Anita Vigl sehen den Anbau einer Garage, eines Carports und Büros ans bestehende Wohnhaus am Herzendamm 11 vor. Johannes und Sabine Kramer planen den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage am Tonweg 8. Beide Bauvorhaben liegen im Geltungsbereich des qualifizierten Bebauungsplans "Herzendamm". Mit den begründeten beantragten Befreiungen beider Antragsteller von den Festsetzungen des Bebauungsplans im Hinblick auf die Dachneigung bestand Einverständnis. Markus Schmid möchte auf dem Grundstück seines abgebrochenen Elternhauses, Grafenricht 2, in einem ersten Bauabschnitt ein zweigeschossiges, nicht unterkellertes Wohnhaus mit eingeschossigem Nebengebäude errichten. Der Gemeinderat steht der Bauvoranfrage positiv gegenüber.

"Die Jahresrechnung 2015 verbesserte sich deutlich im Vergleich zum Haushaltsplan 2015", unterstrich Bürgermeister Hans Prechtl vor der Erläuterung verschiedener Abschlussbuchungen. Die geplante Zuführung im Verwaltungshaushalt für das Jahr 2015 zum Vermögenshaushalt von 236 600 Euro konnte um 704 355,79 auf 940 955,79 Euro erhöht werden. Der Gesamtetat 2015 hat sich um 399 518,90 Euro verbessert.

In der Anliegerversammlung für den Brensdorfer Weg am 14. September wird die Straßenausbaubeitragsabrechnung das Thema sein. Alle Eigentümer anliegender Grundstücke werden schriftlich eingeladen.

Schlechter Zustand


Gemeinderat Josef Nachtmann gab den Hinweis eines Brensdorfer Landwirtes hinsichtlich einer im schlechten Zustand befindlichen Brücke über einen wasserführenden Graben in der Nähe des beschrankten Bahnübergangs südlich von Brensdorf weiter. Laut den Ausführungen des Landwirts entstünden bei einer Beschränkung der Tonnage weite Umwege beim Einsatz landwirtschaftlicher Fahrzeuge. Prinzipiell ist die Gemeinde verantwortlich, so Prechtl. Für eine Zuwendungsfähigkeit ist die Straßenklasse maßgebend. Die Erarbeitung des Brückenverzeichnisses sei in Vorbereitung. Auch die Voraussetzungen für die Förderung zur Herstellung von Feld- und Waldwegen wurde angesprochen.
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