In Stulln gebraut

Traditionell organisiert die Faschingsgesellschaft die Stullner Kirwa am letzten Augustwochenende. Die Präsidiumsmitglieder (von links) Georg Raab, Robert Gresser, Reinhard Schönberger, Präsidentin Marion Raab, Matthias Harrer, Patrick Mulzer und Bernhard Kloner stießen vor dem Braugebäude mit Brauer Jürgen Ferschl (grünes T-Shirt) auf ein gutes Gelingen an. Bild: ohr
Vermischtes
Stulln
23.07.2016
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Die Faschingsgesellschaft (FG) Stulln feiert ihre Kirwa am letzten Augustwochenende. Der Sonntagnachmittag mit bayerischem Anstrich erhält eine besondere Note: Mit Weizenbier vom Ferschl-Bräu, der einzig angemeldeten Brauerei in Stulln.

Brauer Jürgen Ferschl hieß im Brauraum die Präsidiumsmitglieder zur Bierprobe willkommen, stellte die Braueinrichtung vor und meinte: "Ich braue aus Leidenschaft. Es ist für mich kein Beruf, sondern Berufung."

Der Fachmann ging kurz auf die vier Rohstoffe Hefe, Hopfen, Malz und Wasser ein, stellte einige Zutaten anschaulich vor und erläuterte umfassend den Brauprozess. Jedes Bier schmeckt anders. Hopfen verleiht ihm das Aroma und durch die Gärung entsteht der Geschmack. Bis zur endgültigen Abfüllung ist eine sechswöchige Lagerung erforderlich.

"Das Weizenbier für die Stullner Kirwa ist schon fertig und wird derzeit gekühlt", versicherte der Experte. Es ist ein Sonderweizen mit 4,5 Prozent Alkoholgehalt. Fünf verschiedene Malzsorten und zwei Hopfenarten aus England beeinflussten den Brauvorgang. Obergärige Hefe - bei 25 Grad vergoren - verleiht dem Gerstensaft einen fruchtigen Geschmack.

Zur anschließenden kräftigen Brotzeit mundete das frisch eingeschenkte Weizenbier ausgezeichnet und einhellig war die Meinung: "Das Bier passt - und hoffentlich auch das Wetter."
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