Sammlung nach neuem Modus

Gemeinsam händigten Kreisvorsitzender Josef Hauer (links) und Ortsvorstand Max Braun (rechts) sowie Bürgermeister Hans Prechtl (hinten) an Jürgen Vetter und Johann Weinfurtner (Mitte von links) die Urkunden und Treuenadeln aus. Bild: ohr
Vermischtes
Stulln
19.05.2016
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Die Kriegsgräbersammlung der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Stulln erbrachte im vergangenen Jahr 958 Euro. Bei der Jahreshauptversammlung gab es nun Pläne, den Modus der Sammlung zu ändern.

Im Beisein von Ehrenvorsitzendem Ludwig Gerl und Ehrengästen dankte Vorsitzender Max Braun nach der Eröffnung der Zusammenkunft seinem Vorgänger Gottfried Fischer - er stellte sich bei der letzten Jahreshauptversammlung nicht mehr zur Wahl - für die geleistete Arbeit. Die Mitgliederzahl der Soldaten- und Kriegerkameradschaft stagniere bei 64 Mitgliedern.

In seinem Bericht blickte der Vorsitzende dann auf Schwerpunkte im vergangenen Jahr zurück. Eine Abordnung wohnte der Einweihung des neu hergerichteten Kriegerdenkmals in Schwarzenfeld bei. Der Verein nahm an der Fronleichnamsprozession sowie an der Verabschiedung von Pater Georg teil und gratulierte dem Geistlichen zum 50. Geburtstag. Aus den Leihgebühren des Toilettenwagens flossen 1000 Euro in die Kasse, informierte der Vorsitzende. Sein Dank galt Dagmar Lula und Harald Bickel für die Pflege des Kriegerdenkmals.

Schwere Mitgliedersuche


Die Gewinnung neuer Mitglieder gestalte sich schwierig, merkte Bürgermeister Hans Prechtl in seinem Grußwort an. Er freute sich darüber, dass seit 70 Jahren Frieden und Freiheit in Deutschland herrscht und das Land nach dem Mauerfall zusammenwächst. Aus dem Bleiberecht von Flüchtlingen resultiere mit ihrer Integration eine wichtige, gesellschaftliche Aufgabe. Er dankte Max Braun für seine Engagement und wünschte dem Verein für die Teilnahme an den vielen Veranstaltungen stets genügend Mitglieder.

Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge könnte sich Kreisvorsitzender Josef Hauer als Mitglieder in den Kameradschaften vorstellen, erklärte er.. Gelder aus dem Erlös der Kriegsgräbersammlung werden für das Herrichten von Gräbern und das Umbetten im Osten verwendet. Finanziell stehe der Landesverband hervorragend da. Die Präsidiumsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und erhalten keine Entschädigung. Die Umlage an den Kreis- oder Landesverband ist aus Solidarität eine freiwillige Leistung, sagte der Kreisvorsitzende. Die Landeswallfahrt führt am 1. Juli 2017 während des Bergfestes nach Amberg. In der Aussprache regte Ehrenvorsitzender Ludwig Gerl für die Kriegsgräberfürsorge einen anderen Modus an. Am Allerheiligenfest solle jeweils vor dem Gottesdienst und vor dem Friedhofsgang gesammelt werden.
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