Alpenvereins-Mitglieder in Ankogel-Gruppe unterwegs
Jagertee nach dem Bad im Eiswasser

Vier Tage lang waren 29 Bergfreunde aus Sulzbach-Rosenberg in Kärnten unterwegs. Bild: hfz
Freizeit
Sulzbach-Rosenberg
06.08.2016
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29 begeisterte Bergsteiger aus der Sektion Sulzbach-Rosenberg des Deutschen Alpenvereins brachen kürzlich in Richtung Kärnten auf. Sie unternahmen eine viertägige Tour in der Ankogel-Gruppe.

Ausgangspunkt der Wanderung war der Gößkarspeicher. Von dort ging es hinauf zur Gießener Hütte (2202 Meter), dem ersten Etappenziel. Da es am zweiten Tag - entgegen der Wettervorhersage - einige Stunden regnete, verkürzte die Gruppe die geplante Tour ein wenig. Direkt über die Mallnitzer Scharte (2676 Meter) steuerte sie das Arthur-von-Schmidt-Haus (2272 Meter) an.

Der Weg führte über einen sogenannten Blockgletscher, der in den Alpen einmalig ist. Er liegt unter einem Meer von Granitblöcken begraben, die ihn unsichtbar machen. Auf seinem Weg schleppt der Gletscher die Steine mit, was es tückisch macht, ihn zu überqueren. Die Felsbrocken liegen nur locker auf und können einen Bergsteiger leicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Am dritten Tag teilten sich die Sulzbach-Rosenberger auf. Eine kleine Gruppe versuchte sich am Klettersteig des Säulecks und einem Teil des Detmolder Grates bis unter die Schneewinkelspitze. Stark vereiste Schneefelder zwangen sie allerdings zur Umkehr. Der größere Teil der Gruppe ließ es gemächlicher angehen und bestieg das Säuleck in dreieinhalb Stunden auf dem weniger anstrengenden, aber abwechslungsreichen Normalweg. Endlich stellte sich dann auch das vorhergesagte gute Wetter ein, so dass sich am Gipfel eine gute Fernsicht bot.

Zurück an der Hütte, wagten drei unerschrockene Frauen ein Bad im kürzlich erst aufgetauten Dösener See. Gerade drei Grad war das Wasser "warm". Ihre beeindruckten Sektionskollegen spendierten ihnen anschließend je einen Jagertee.

Bei strahlendem Sonnenschein stieg die Gruppe am letzten Tag über die Konradhütte durch das lange Dösener Tal in Richtung Mallnitz ab. Von dort begann die lange Heimfahrt nach Sulzbach-Rosenberg.
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