Ex-Konfirmanden wagen sich auf Kanutour
Regen unten und oben

Fast geschafft! Noch vier Kilometer, dann erreichen die Kanufahrer unter der Leitung von Pfarrer Uwe Markert (links) und Diakonin Sabrina Schmidt ihr Ziel in Regenstauf. Bild:
Freizeit
Sulzbach-Rosenberg
16.08.2016
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"Ich habe mich zur Kanutour auf dem Regen angemeldet, nicht im Regen!", klagte ein Jugendlicher. Aber obwohl das Wetter es nicht immer gut mit den 19 Ex-Konfirmanden aus Sulzbach, Rosenberg und Poppenricht meinte, hatten sie viel Spaß. Auf dem Blaibach-See gaben Diakonin Sabrina Schmidt und Pfarrer Uwe Markert den Jugendlichen eine "Fahrstunde" im Kanu, aber bald tobte eine wilde Wasserschlacht, bei der sich die Mädchen und Jungen sowie die ehrenamtlichen Mitarbeiter Marleen Aures, Tassilo Pitrasch, Simon Rieder, Christian Ritter, Thomas Weiß und Marina Windisch kennenlernten.

Fünf Tage glitt die Gruppe über Cham und Nittenau den Regen hinab, beobachtete im Vorbeifahren Enten und Libellen. An zwei Tagen goss es in Strömen. Die Reisenden übernachteten auf Zeltplätzen direkt am Fluss. Da gab es warme Duschen und Wäschetrockner - die Rettung! Oft aber lachte die Sonne, und dann genossen die Kanufahrer die Schwimmbäder.

Höhepunkt war der Stopp auf dem Jugendzeltplatz Roding. Nach dem Abendessen machten die Jugendlichen in der Dunkelheit ein Geländespiel. Im Düsterwald bei den Werwölfen suchten sie nach der Flagge der gegnerischen Mannschaft. Im gruseligen Forst wurden sie gebissen, zwar nicht von Werwölfen, aber umso heftiger von Mücken. Die letzte Etappe war kurz und sonnig. Bald kam die Gruppe am Bahnhof in Regenstauf an und fuhr per Zug zurück.
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