Feuerhof-Siedler auf Visite in Windischeschenbach – Simuliertes Erdbeben erlebt
Vom Bohrloch richtig angetan

Freizeit
Sulzbach-Rosenberg
06.04.2016
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Ein 83 Meter hoher Bohrturm und ein Erdloch mit 9101 Metern in der Tiefe begeisterten die Siedlergemeinschaft Feuerhof bei ihrer Tagesfahrt zur KTB nach Windischeschenbach.

Das tiefste Loch


Mit einem kleinen, aber voll besetzten Bus starteten die Siedler von Feuerhof aus, um das tiefste Kontinentale Bohrloch der Welt zu besichtigen. Schon von weitem sichtbar erkannten die Ausflügler den gewaltigen Bohrturm und waren beeindruckt davon. Bei einer fast zweistündigen Führung mit vielen Erklärungen und einer Videovorführung wurden Sinn und Ziel dieser Bohrung näher gebracht. Dabei erhielten die Gäste viele Einblicke in die Erdgeschichte und die verschiedenen Zeitepochen mit ihren unterschiedlichen Entwicklungsstufen. Auch dass die Erde nicht rund, sondern eher als Potsdamer Kartoffel ungleichmäßig geformt sei, wurde verdeutlicht.

Von 1987 bis 1994 standen zuerst Vorbohrungen bis auf 4000 Meter Tiefe und danach rund um die Uhr die Hauptbohrungen bis auf 9101 Meter im Mittelpunkt des Geo-Zentrums. Nicht nur die Erdgeschichte, sondern auch die Simulation eines Erdbebens erlebten die Besucher hautnah. Einige mutige Teilnehmer wagten sich auch auf die 25 Meter hohe Plattform der Bohranlage und erhielten bei einer Filmvorführung detaillierte Einblicke der Arbeitsschritte von Mensch und Maschine.

Großes Lob


Nach dieser interessanten Exkursion kehrten die Ausflügler zum Ausklang ihrer Fahrt noch im Gasthaus Frieser in Kohlberg ein. Da der Name konform mit dem des Vorsitzenden Klaus Frieser war, wurden eventuelle Verwandtschaftsverhältnisse geprüft, die aber nicht zutrafen. Reise-Organisator Jochen Weiß erhielt nach der Rückkehr für eine erfolgreiche und interessante Tagesfahrt großes Lob.
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