Geschicklichkeitsturnier des ASC Sulzbach-Rosenberg
Nur zwei ohne Strafpunkte

Die Sieger des ASC-Geschicklichkeitsturniers (von links): Willi Däschlein, Brigitte Mayer, Tagessieger Martin Mayer, Erich Ziegler, Bertram Lukesch, Wolfgang Kostelnik, ASC-Vorsitzender Hans Bohmann und Henry Meika. Bilder: gf (2)
Freizeit
Sulzbach-Rosenberg
04.05.2016
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Für Führerscheinneulinge wäre das Geschicklichkeitsturnier des Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg (ASC) ideal, so ASC-Vorsitzender Hans Bohmann. Denn Verkehrssituationen oder Parklücken abschätzen, vorwärts, rückwärts oder seitlich einparken, das sollte jeder Verkehrsteilnehmer beherrschen. Üben kann man das eben bei dieser Veranstaltung.

(gfr) Beim 36. ASC-Geschicklichkeitsturnier am Sonntag am Parkplatz des ehemaligen Edeka-Marktes in Rosenberg ging es vorrangig nicht um schnelle Zeiten sondern um fehlerfreies Bewältigen des Parcours, der mit neun Übungen bestückt war. Nachgestellt werden laut der NAVC-Turnierordnung alltägliche Verkehrssituationen, mit denen Autofahrer konfrontiert werden können. Exakte Fahrzeugbeherrschung ist gefragt, wenn der Wagen vorwärts, rückwärts oder seitlich in eine Parklücke rangiert werden muss, ohne Randstein oder Gatter zu berühren, was dann mit Strafpunkten bewertet wurde.

Vorwärts und rückwärts durch die Slalomstangen oder die mit Holzklötzchen markierte Spurgasse sowie Wenden in einem abgesteckten Viereck. Leichter ginge das natürlich mit einem Smart gegenüber einem VW-Bus, aber das sieht die NAVC-Turnierordnung vor, dass für jede Fahrzeuggröße die Hindernisse exakt angepasst werden, um Chancengleichheit zu gewährleisten.

Durch zwei Stangen


Am Start mussten die 23 Teilnehmer abschätzen, ob ihr Fahrzeug durch zwei Stangen passt, dann durch die Slalomstangen, das gleiche auch rückwärts. Vorwärts an ein Hindernis, dann rückwärts, vor und zurück durch die Spurgasse und seitlich rückwärts in die Parklücke, ohne den Bordstein zu touchieren. So knapp unter zehn Zentimeter Abstand, da wurden keine Strafpunkte notiert.

Bessere Zeit entscheidet


Nur zwei Fahrer aus dem Fränkischen schafften den Parcours strafpunktfrei, so dass für Landesverbandssportleiter Hermann Mayer (ASC Ansbach) die bessere Zeit von 2.31.92 Minuten Platz eins bedeuteten, denn Vorjahressieger Willi Däschlein (MSC Altmühltal) benötigte 3.40.88 Minuten. In die Pokal-Ränge steuerten weiter Erich Ziegler (ASC Ansbach), der beste ASC-Fahrer Bertram Lukesch sowie Thomas Weiß (MSC Altmühltal), Wolfgang Kostelnik (MCN Nürnberg) und Henry Meika. Die Damenwertung holte sich Brigitte Mayer (ASC Ansbach). Im mittleren Wertungsfeld lagen die ASC-Fahrer Walter Birkl, Lukas Renner, Roland Müller, Turnierleiter Manfred Scharnagel, Albert Gress, Walter Franz und Fabian Meyer.

In der Mannschaftswertung siegte der MSC Altmühltal vor dem ASC Ansbach.
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