Katholischer Frauenbund und Feuerhof-Siedler unterwegs

Fernöstliche Religionen lernten die katholischen Frauen im Nepal-Himalaya-Pavillon kennen. Bild: wbe
Freizeit
Sulzbach-Rosenberg
02.09.2016
7
0


Vereine unterwegsSymbol für religiöse Toleranz

Sulzbach-Rosenberg. (wbe) Der Gruß "Namaste" - wörtlich übersetzt: "Die Göttlichkeit in mir verbeugt sich vor der Göttlichkeit in dir" - galt den Besucherinnen des katholischen Frauenbunds St. Marien bei ihrer Ankunft im Nepal-Himalaya-Pavillon in Wiesent, Landkreis Regensburg.

Der Pavillon stand einst auf der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover. Er führt die Religionen des Hinduismus und Buddhismus zusammen. Elemente aus beiden verschmelzen zu einem übergeordneten Ganzen, das Toleranz und Frieden symbolisiert, in denen Religionen und Kulturen miteinander leben können.

Der Führerin gelang es die Grundzüge beider Religionen deutlich zu machen und ihren Zuhörerinnen die Schnitzereien und Kunstwerke aus dem sehr schweren und harten Salholz zu erklären. Beinhaltet der Hinduismus etwa 33 Millionen Gottheiten, die alle Verkörperungen eines obersten Gottes darstellen, konzentriert sich der Buddhismus auf die Lehre, wonach der Mensch mit einem angemessenen Lebenswandel zur Erlösung gelangen kann.

Anschließend spazierten die Frauen durch die weitläufige Gartenanlage und bestaunten das Farbenmeer des Heidegartens, die größte Himalaya-Pflanzensammlung der Welt mit über 1000 verschiedenen Arten, sowie den neu angelegten Chinagarten. Kleine Pavillons, Wasserflächen, Brücken, Glocken und Tierfiguren entführten in eine fremde Welt. Regionaler ging es dann zu bei der Einkehr in der Weinstube Beim Kruckenberger, wo der schon recht süffige Federweiße probiert werden konnte.

Siedler erkunden Kleeblatt-Stadt

Sulzbach-Rosenberg. (fnk) Erlebnisreich und genussvoll verlief der Tag, den die Siedlergemeinschaft Feuerhof in der Kleeblatt-Stadt Fürth verbrachte. Organisiert hatte den Ausflug Walter Heldrich.

Nach einem kleinen Bummel wartete die Traditionsgaststätte Zum Stadtwappen mit einer Speisekarte von der Brotzeit bis zum berühmten fränkischen Schäuferle auf. Dem Mittagessen folgte eine Stadtführung der etwas anderen Art.

Die Feuerhofer hörten von der mehr als 1000-jährigen Geschichte Fürths. Das Verhältnis mit der Nachbarstadt Nürnberg beleuchteten einige Anekdoten. Optisch beeindruckte die historische Altstadt mit vielen denkmalgeschützten Häusern und den unzähligen kleinen Wirtschaften und Cafés. Aber auch die Geschichte der jüdischen Gemeinde und der christlichen Kirchen boten interessanten Stoff. Die Tour endete vor dem Rathaus mit seinem 52 Meter hohen Turm, das an den Palazzo Vecchio in Florenz erinnert. Bei einer gemütlichen Einkehr zu Kaffee und Kuchen in der Altstadt und einer Wanderung durch den blühenden Stadtpark klang der gelungene Ausflugstag aus.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.