Moto-Cross-Training unterhalb des Schlackenberges
Spaß, Sprünge und Spitzkehren

"Start frei!" unterhalb des Schlackenbergs durch den "Alt-Internationalen" Charly Reyzl. Bilder: gf (2)
Freizeit
Sulzbach-Rosenberg
10.08.2016
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Rund ging es am Samstag und Sonntag am Fuße des Schlackenbergs beim Moto-Cross-Training, zu dem die Interessensgemeinschaft Sulzbach-Rosenberg eingeladen hatte und das gut 70 "Crosser" nutzten, um unter Wettbewerbsbedingungen die eigene Kondition und das Durchhaltevermögens des "Mopeds" zu testen.

(gfr) Um es vorweg zu sagen, heuer hatte die Interessensgemeinschaft Moto-Cross Sulzbach-Rosenberg Glück mit dem Wetter, aber nach mehrmaligem Schnürlregen in den letzten Jahren war es auch Zeit dafür.

Ideale Bedingungen


Dem Initiator des Moto-Cross-Trainings, Benno Biersack, fiel ein zentnerschwerer Stein vom Herzen, als absehbar war, dass er seinen mit viel Mühe abgesteckten Cross-Parcours nicht wieder abbauen musste, weil Dreck und Schlamm den Kurs in eine Schmierseifenbahn verwandelten.

Ideales Moto-Cross-Wetter herrschte Samstag und Sonntag, und so war an beiden Tagen am Fuße des Schlackenberges mächtig was los. Gut 1200 Meter war der Moto-Cross-Parcours lang. Damit das Training nichts für Weicheier war, hatten Benno Biersack und sein Team zahlreiche enge Spitzkehren eingebaut, dann schnelle Geraden, schwierige Wellensektionen und Sprunghügel, bei denen die Akrobaten auf zwei Rädern schon auf Weiten von fast 20 Meter kamen, wenn dann auch die Stoßdämpfer einiges auszuhalten hatten, ganz zu schweigen von Bandscheiben und Gelenken.

Gefahren wurde in den Hubraumklassen bis 65 ccm (Kids-Klasse), bis 85 ccm (Jugendklasse), MX 2 (125 ccm 2-Takt und bis 250 ccm 4-Takt sowie MX 1 (über 250 ccm 4-Takt). Beim Moto-Cross-Training gibt es keine Sieger, damit auch keine Verlierer, jeder kann die Trainingseinheit nutzen, bis ihm die Kraft oder der Sprit ausgeht.

Stürze gehören dazu


Nach wenigen Runden hatten sich Teilnehmergruppen gebildet, die Rad an Rad um jeden noch so geringen Vorsprung kämpften und dabei hatten auch die zahlreichen Zuschauer ihren Spaß, nicht nur, weil ihnen kein Eintritt abverlangt wurde. Einige Stürze waren nicht zu vermeiden, aber Moto-Crosser sind hart gesottene Burschen, die so schnell nichts von ihrem "Moped" holt.

Zwei Tage lang ging es rund im Moto-Cross-Parcours, zwei Tage gab es Motorsport vom Feinsten, und dazwischen sorgte die Versorgungs-Crew dafür, dass niemand Hunger oder Durst leiden musste.
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