Schmuckstück der Karibik

Auf der großzügigen Freifläche gleich am neuen Einghangsbereich des Waldbades finden bis zu 100 Gäste Platz: Neue Bestuhlung und große Sonnenschirme sorgen für Freizeit.Atmosphäre. Der Kiosk nebenan lockt mit vielen Angeboten. Bild: Gebhardt
Freizeit
Sulzbach-Rosenberg
04.06.2015
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Eine Gerbera für die Damen, ein freundliches "Guten Morgen!" für alle - der Bürgermeister persönlich sperrte gestern um 9 Uhr das Waldbad auf. Vorbei ist die Zeit mit provisorischer Kasse, auch der Kiosk ist nun offen: Dem Genuss in Rosenbergs Karibik steht nichts mehr entgegen.

Es hat fünf Wochen länger gedauert als geplant, aber jetzt ist der neue Eingangsbereich des Waldbades praktisch perfekt: Temperaturen unter 5 Grad plus hatten im April auf der Baustelle die Estrich-Arbeiten verzögert.

Lange Schlange

Bürgermeister Michael Göth nahm dies zum Anlass, persönlich die neue Kasse zu eröffnen. Mit Blumen begrüßte er die Damen in der langen Schlange, die sich schon vor 9 Uhr am Tor gebildet hatte. Das Waldbad erfreut sich großer Beliebtheit, besonders natürlich bei den derzeitigen sommerlichen Temperaturen.

Der neue Eingangsbereich, angesiedelt unter einer freistehenden Stahlkonstruktion mit begrüntem Dach, umfasst neben den Kassen- und Personalräumen auch Umkleiden, Schränke, Duschen und Waschbecken sowie die Toiletten.

Freifläche mit 100 Plätzen

Gegenüber ist der neue Kiosk entstanden, aus Glas und Edelstahl, samt Kühlzelle und Lager. Davor liegt der ebenfalls neue Sitzbereich: 80 bis 100 Gäste finden hier Platz unter zwei fest installierten riesigen Schirmen. Sie können am Kiosk Essen, Getränke, Eis und vieles mehr holen und dann die Aussicht über das gesamte Bad genießen.

Rund 1,4 Millionen Euro hat die Stadt in diesen Bauabschnitt gesteckt. Zusammen mit dem bereits gestalteten Eltern-Kind-Bereich, der bestens angenommen wird, summieren sich die Investitionen auf über zwei Millionen. Jetzt sind nur noch einige Restarbeiten zu erledigen.

"2016 werden wir eine Pause einlegen", kündigte Bürgermeister Michael Göth an: Die Turnhalle der Jahnschule erfordere Geldmittel aus dem Haushalt. Inzwischen könne sich die Arbeitsgruppe über eine Aufwertung des Nichtschwimmer-Bereichs Gedanken machen. Gedacht ist an eine attraktive Rutsche.

Weiter dran bleiben

"Wir werden aber trotzdem laufend kleine Verbesserungen für alle Generationen vornehmen", versprach das Stadtoberhaupt abschließend. Damit der Ruf der Rosenberger Karibik weiterhin so gut bleibt wie bisher.
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