Sommerfest des Evangelischen Männerbundes Sulzbach in Oed
Jeden Tag mit Liebe säen

Dekan Karlhermann Schötz und sein Vize Andreas Weber beim Fürbittengebet.
Freizeit
Sulzbach-Rosenberg
31.05.2016
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Wahre Besucherströme pilgerten zum Sommerfest des Evangelischen Männerbundes Sulzbach nach Oed. Hoch über dem Lehenbachtal wurde im vereinseigenen Jugend- und Freizeitheim bei angenehmen Temperaturen und genügend Sonne gemütlich gefeiert.

Dieser Festtag mit seiner jahrzehntelangen Tradition begann mit einem Gottesdienst im Hof des Heimes unter schattenspendenden Pavillons, wo der Vorsitzende des Männerbundes, Dekan Karlhermann Schötz, vor einer großen Gläubigenschar predigte.

2. Vorsitzender Andreas Weber verwies in seiner Ansprache darauf, dass dem 1974 erbauten Jugend- und Freizeitheim in Oed heuer eine größere Renovierung bevorstehe, um allen neuen Sicherheitsvorschriften und Brandschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen. Weber las danach aus dem Lukas-Evangelium das Gleichnis vom Sämann, ergänzt durch Paul-Gerhardt-Lieder, die Schötz auf seiner Gitarre begleitete.

Der Dekan stellte seiner Predigt das Thema "Baumsamen" anhand einer kleinen Eichel voran. Mit Hinweis auf die kleine Geschichte eines französischen Schäfers, der auf den Höhen und in den Tälern der Provence Millionen von Baumsamen steckte, sprach Schötz die Frage an "Was wollen wir auf dieser Erde leben und aussäen und was wollen wir auf ihr hinterlassen?"

Wir könnten wie der Schäfer etwas aussäen, mit Egoismus aber die Natur auch nachhaltig schädigen, wie den Raubbau an den Wäldern. In der Bibel sage Gott zu uns: "Du sollst ein Segen sein."

Täglich Mut haben


Jeden Tag könnten wir mit Liebe und Sorgfalt in unserem Umfeld etwas neu aussäen, was Segen bringe. Der Männerbund tue das an diesem Tag mit seinem Fest für Mitglieder und Gäste, damit es Anderen gutgehe und sie sich wohlfühlten in der Gemeinschaft. "Wir sollten also täglich den Mut haben, etwas Neues auszusäen. Gott tut für uns dasselbe, er sät", unterstrich der Prediger.

Gott säe in jedem von uns jeden Tag sorgfältig ausgewähltes Saatgut und das ein ganzes Leben lang. Auch wenn manches Saatgut oberflächlich vertrockne oder mit unterschiedlicher Erfolgsquote wachse, gebe es für uns doch alle die Hoffnung, dass unser eigenes Säen nicht umsonst sein werde. Gott schenke uns allen ein Leben, das gute Früchte trage, schloss der Dekan.

Im gemeinsamen Fürbittengebet erbaten Männerbundvorsitzender Schötz und sein Stellvertreter Weber Frieden in einer solidarischen Gemeinschaft, wo Menschen miteinander Freud und Leid teilen und in der christlichen Gemeinde neue Kräfte sammeln können.

Mit Oeder Kücheln


Das Arbeitsteam hatte reichlich Spezialitäten für die Besucher vorbereitet. Das Angebot reichte von Bratwürsten und Steaks über Schäuferl und Knöcherl mit Kraut bis hin zum Torten- und Kuchenbüfett mit Oeder Kücheln und Kaffee.
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