Sommerlager des CVJM Rosenberg für 44 Jungen im Bayerischen Wald
Ferien im Mittelalter

Wie Ritter fühlten sich die acht- bis 13-jährigen Jungen im CVJM-Zeltlager am Silbersee. Bild: hfz
Freizeit
Sulzbach-Rosenberg
26.08.2016
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So ein Ritter hat's nicht leicht. Auf dem Weg zum Drachenturm muss er Seen überfahren, drum herum wandern und allerhand Abenteuer bestehen. Wenn er dann die entführte Prinzessin befreit hat, kann er endlich Brotzeit machen.

Zünftiges Lagerleben mit Spiel, Spaß und Action: 44 Jungen von acht bis 13 Jahren machten eine Woche lang mit dem CVJM Rosenberg den Traum mit, ein Ritter zu sein. Am Silbersee bei Tiefenbach kümmerten sich zwölf Mitarbeiter um Wittelsbacher, Hohenzollern und Habsburger. Diese Namen gaben sich die drei Gruppen.

Mit der Ritterverkleidung stimmten die Mitarbeiter alle Teilnehmer auf das Thema ein. Die selbstgebaute Burg aus Holz sorgte dafür, dass sich die Buben schnell wie im Mittelalter fühlten. Auch das Programm der neun Tage richtete sich daran aus.

Zum Start in den Tag weckte das Lager-Bläserquartett die Schläfer. Am Vormittag beschäftigten sich die Jungs und die Mitarbeiter zunächst mit der Bibel. Dem Mittagessen folgte ein abwechslungsreiches Programm. Von Ritterturnier und Detektivspiel über Schattentheater bis zum Geländespiel war alles dabei.

Hier waren sowohl Teamwork als auch Einzelarbeit gefragt. Während beim Detektivspiel vor allem logisches Denken gefragt war, stellten Ritterturnier und Geländespiel Geschicklichkeit und Ausdauer auf die Probe.

Auch der Abenteuerlauf als Halbtagesausflug war ein echter Höhepunkt. Die Jungs hatten die Aufgabe, eine Prinzessin zu befreien, die von den Mitarbeitern entführt worden war. Während zwei Gruppen um den See nach Treffelstein wanderten, fuhr eine Gruppe mit dem Boot hinüber. Doch so leicht wurde es den Kindern nicht gemacht, da es unterwegs eine Reihe von Aufgaben zu lösen galt. Schließlich erreichten sie den Drachenturm, befreiten die erleichterte Prinzessin und machten anschließend Brotzeit.

Für diese zeichnete das fünfköpfige Küchenteam verantwortlich. Sonst standen unter anderem Fischstäbchen, Nudeln Bolognese oder Döner auf dem Speiseplan. Auch das Stockbrot am Lagerfeuer fehlte nicht. Dazu sangen die Buben Fahrten- und Jungscharliedern. Den besonderen Abschluss des Sommerlagers lieferte der Gauklerabend. Ein Pfarrer im Ruhestand, der als Gast eingeladen war, rundete ihn mit einer spannenden Geschichte von Jesus ab.
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