Amberg-Sulzbach: Passionssingen lebt einmal mehr in Christuskirche auf
Tief emotional

Auch der Zweigesang des Stammvereins mit Brunhilde Lommer und Konrad Stauber nahm Bezug auf den Kern der Person Jesu. Bild: cox
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
20.03.2015
61
0
"Nimm dei Kreuz und schick di drei, trog's und druck di niat vorbei." Die alte Tradition des Passionssingens in volkstümlichen Liedern und Instrumentalstücken aufleben zu lassen, gelang den Akteuren des Heimat- und Trachtenvereins Stamm sowie des Heimatvereins Birgland sehr überzeugend. In der Christuskirche erlebten die Zuhörer eine emotional tief beeindruckende Schilderung der Leidensgeschichte Jesu.

Mit dem Stück "In des Ölbergs Mondes helle" nahmen die Bläser (Stefanie Riedl, Erika Hiltl sowie Robert Hofmann) die Besucher mit ins damalige Geschehen auf Gethsemane. Nach der Begrüßung von Pfarrer Wolfgang Bruder führte der Weg über die Kreuzwegstationen: Passion erfahren, das Kreuz, der Bauer am Weg, die weinenden Frauen, seiner Kleider beraubt, die Kreuzigung, das Grab und die Auferstehung. Texte trug Konrad Stauber aus dem Menzinger Kreuzweg von Matthias Pöschl vor. Die Birgländer Sängerinnen Lisa Brzoza, Petra Wanitschek und Janina Gradl sowie der Stamm-Zweigesang mit Brunhilde Lommer und Konrad Stauber nahmen sehr weihevoll Bezug auf den Kern der Person Jesu und seine zutiefst menschliche Angst vor Leiden und Tod.

Stille musikalische Überleitungen schufen die Sulzbacher Stubenmusik, Lydia und Susanne Zagel auf der Zither, Sabine Stümpfl am Hackbrett und Christian Pruy auf der Gitarre sowie die Birgländer Stubenmusik mit Herbert Brzosa (Hackbrett), Petra Wanitschek (Zither), Petra Deyerl und Lisa Brzosa (Gitarre). Den Faden des Leidensweges Jesu nahmen ebenfalls die Sulzbacher Sänger Michael Haberberger, Markus Stauber und Christian Pruy in ihrem Gesangsstück "In der ganzen Stadt da brennt kein Licht" auf.

Das Passionssingen endete mit dem gemeinsamen Lied "Im Namen Jesu", dem Segen von Pfarrer Wolfgang Bruder und einem Bläserstück. Die Kollekte ging an die Ökumenische Sozialstation.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.