Ausstellung im LCC mit Werken aus einem Kunst-Kurs
Vielfalt der Kreativität

Phantasievolle Vögel sind ein Werk aus den Töpferkursen der Volkshochschule
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
04.03.2016
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Von Helga Kamm

Sulzbach-Rosenberg. Sie haben klein angefangen, sind auf den Geschmack gekommen und haben es schließlich zu erstaunlicher Meisterschaft gebracht. Die Rede ist von 38 Frauen und Männern, die in der Volkshochschule in Kreativkursen im Malen, Zeichnen und Töpfern ausgebildet wurden.

Malen und Töpfern


"KursteilnehmerInnen stellen sich vor" lautet das Thema der Ausstellung im LCC, die mit einer Vernissage eröffnet wurde und bis zum 11. Juni dauert. Von den rund 500 Kursen und Veranstaltungen, die die Volkshochschule Amberg-Sulzbach gegenwärtig anbietet, haben die Teilnehmer aus dem Kreativbereich damit die Möglichkeit, sich und ihre Arbeiten öffentlich vorzustellen. Landrat Richard Reisinger wünschte ihnen bei der Vernissage "viel staunende Augen, die sich auf die Kunstobjekte richten".

Nora Matocza, die Malerin, und Uschi Schönberger, die Töpferin, hatten keine Mühe gescheut, um in den drei Etagen der LCC-Galerie die Werke ihrer Schüler ins rechte Licht zu rücken. Nach einem ersten Rundgang zeigte sich Landrat Richard Reisinger beeindruckt von der Vielfalt der gemalten Bilder an den Wänden und auch der handwerklichen Qualität der Köpfe, Vögel und Schalen aus Ton in den Vitrinen.

Dass "nach Altmeister Hans Wuttig wieder eigene Gewächse ausstellen", dass der Förderverein der VHS einen Rundgang plant, dass Kursteilnehmer sogar bis aus Fürth und Hersbruck kommen, darüber freut sich VHS-Leiter Manfred Lehner. Er würdigte die LehrerinnenMatocza und Schönberger, dankte aber auch den Kursteilnehmern, dass sie ihre Werke öffentlich zeigen und damit auch ein wenig von ihrer eigenen Persönlichkeit preisgeben.

Nora Matocza erklärte die verschiedenen Techniken der ausgestellten Bilder. Da gibt es Aquarelle, Ölbilder auf Leinwand oder Holz gemalt, da gibt es Zeichnungen, Porträts, abstrakte Arbeiten und Aktmalerei. Es wird mit Licht und Schatten gespielt, Häuser und der Stadtpark werden mit unterschiedlichen Augen gesehen, Stillleben mit dicken Farben gemalt. Es gibt fließende, weiche Übergänge, geometrische Motive und Bilder, die "nicht das zeigen, was man weiß, sondern das, was man sieht". Etliche der Bilder und getöpferten Werke sind unverkäuflich, andere werden angeboten und während der kommenden Monate sicher auch verkauft.

Viel Verschiedenes und viel Gutes sieht Kursleiterin Matocza in den Arbeiten ihrer Schützlinge, die allen Altersstufen angehören und sich teilweise schon seit Jahren in in fast familiärer Atmosphäre in den Kursen fortbilden. Alle wurden von ihr namentlich vorgestellt und von den Ausstellungs-Besuchern mit Beifall gewürdigt. Auch Uschi Schönberger nannte ihre Kursteilnehmerinnen beim Namen, lobte ihre Kreativität und ihr handwerkliches Können.

Schöne Gitarrenmusik


Was wäre eine Vernissage ohne die passende Musik. Dafür war wieder einmal Udo Pirner, der Leiter der Musikschule Hersbruck, zuständig. Er füllte die hohe Halle des LCC mit wunderschöner Gitarrenmusik, mit Afroblues, Bossa Nova und spanischen Melodien.
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