„Blue Heat feat“ nit Frontfrau Diana Laden auf der Kleinkunstbühne im Historischen Seidel-Saal
Zwei Stunden aus einem Guss

Blue Heat traten mit Frontfrau Diana Laden live auf der Kleinkunstbühne der Historischen Druckerei Seidel auf. Bild: bmr
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
24.02.2016
162
0

Vier Vollblutmusiker, die ihr Instrument beherrschen - und eine bezaubernde Stimme. Den Veranstaltern des Seidel-Saals gelang es mal wieder, einen echten Ohrenschmaus zu präsentieren.

Seit ihrem letzten Auftritt in Sulzbach-Rosenberg vor über einem Jahr hat es sich herumgesprochen, dass Blue Heat feat. Diana Laden einen wunderbaren Mix diverser Stilrichtungen zu einem gelungenen Ganzen verbinden. Viele Kurzentschlossene mussten enttäuscht wieder gehen: Das Konzert war seit einigen Tagen ausverkauft.

Die Formation besteht aus Sängerin Diana Laden, Jürgen Schottenhamml an der Gitarre, dem Saxofonisten Stephan Greisinger, Schlagzeuger Güven Sevincli und Ralf "Banz" Heilmann an der Hammondorgel. Laden, die Tochter eines kalifornischen Musikers, hatte schon als Kind Gelegenheit, die vielfältige Musikszene der Bay Area kennenzulernen. Gitarrist Jürgen Schottenhammel aus Nürnberg kommt vom traditionellen Chicago-Blues und spielte mit Mee Montgomery, Karen und Jeanne Caroll, Carey Bell, Louisiana Red und der Vance-Kelly-Band in Chicago. Auch bei der Auswahl seiner Instrumente liebt er es bodenständig. Er spielte den ganzen Auftritt auf einer in Neumarkt in der Oberpfalz gebauten Schwatz-Supercharger-Gitarre. Die Musiker sind fester Bestandteil der fränkischen Blues- und Jazz-Szene - das hört man ihnen auch an. Abwechselnd präsentieren sie in geschickt arrangierten Soli ihr Können. Sogar das in die Jahre gekommene Schlagzeugsolo wirkt bei ihnen erfrischend. Trotz diverser Ausflüge in verschiedene Stilrichtungen kommt alles aus einem Guss. In der Songauswahl präsentieren sie in erster Linie ihr aktuelles Album "Start and Run". Im wunderschön gecoverten Curtis-Mayfield-Klassiker "People get ready" übernimmt die Sängerin kurzerhand den Text der Bob-Marley-Hymne "One Love". Nach über zwei Stunden Spielzeit und einigen Zugaben ließen die begeisterten Zuschauer die Band von der Bühne.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.