„Climb up the Clouds“ in der Hängematte
Front-Frauen trumpfen auf

Kultur
Sulzbach-Rosenberg
22.06.2016
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Sie ist schon seit Ewigkeiten fertig, die neue Platte der Band "Climb up the Clouds". Jetzt endlich stieg die Release-Party im Jugendzentrum Hängematte. Die Musikauswahl lag hier selbstverständlich bei den härteren Tönen, die sogar überregional aus Tschechien Anklang fanden.

Die Gestaltung des Abends nahmen die Sulzbach-Rosenberger Band und deren Unterstützer selbst in die Hand Die Prager Zusammensetzung Penny Dreadful stach mit drei jungen Frauen an Mikro, Gitarre und Bass heraus, während ein Schlagzeuger im Hintergrund ordentlich mitzog.

Mädels voll dabei


Obwohl die Szene doch eher von männlichen Musikern mit schroffen Stimmlagen dominiert wird, zeigte die Band, dass auch Mädels den Punk und Hardcore-Stil ausdrucksvoll auf die Bühne bringen können.

Karina Kvist schlug ebenso mit einer Frontfrau in die Vollen. Ihre Mischung aus Screamo, Emo und Punk wirkte künstlerisch sehr ausgelassen, die barfüßige Sängerin zog einige Zuhörer in den Bann. "Einzigartig" und "überraschend", das beschreibt die vier Bamberger ziemlich gut.

Climb up the Clouds wirkten in der Hängematte heimisch und überzeugten mit ihren Texten und Kompositionen im Genre des Post-Hardcore. Ihr Rezept für einen gelungenen Auftritt haben sie zusammen mit ihrer neuen Extended Play, einem Mini-Album, in die Öffentlichkeit gestellt: Ein Teil Melancholie, ein Teil Wut, ein Teil Verzweiflung, ein Teil Melodie, ein Teil Energie. Gut vermischen.

Zum Ende trumpften Cannahann mit einer geballten Ladung Stoner Rock auf. Hierzu gehörten vor allem tiefgestimmte Gitarren, scheppernde Drums, entrückte bis rockige Vocals, stark ausgeprägter Groove und ein sehr basslastiger Sound. Der Kontrast von sanften und harten Passagen rundete den Abend gebührend ab.
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