David Pfeifer liest aus „Die rote Wand“
Für Alpinisten, Historiker und Freunde spannender Erzählungen

Kultur
Sulzbach-Rosenberg
16.01.2016
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Drei Geschichten in einem Roman: David Pfeifers "Die rote Wand" entpuppt sich als literarisches Überraschungsei, das Alpinisten, Historiker und Freunde spannender Erzählungen gleichermaßen in seinen Bann zieht. Am Dienstag, 26. Januar, ist der Autor mit seinem Werk um 19.30 Uhr im Literaturhaus Oberpfalz zu Gast.

Südtirol war nicht immer nur das beliebte Urlaubsziel mit verlockender Bergkulisse. Vor hundert Jahren tobte mitten in den Dolomiten ein unerbittlicher Stellungskrieg um den Grenzverlauf zwischen Österreich-Ungarn und Italien. Ohne all die Annehmlichkeiten moderner Ausrüstung kämpften die rekrutierten Soldaten damals nicht nur Mann gegen Mann, sondern auch gegen die nicht minder feindliche Umgebung und den Mangel an allem.

Mitten im Gemetzel befindet sich ein Mädchen, das sich als Junge verkleidet hat, um den eingezogenen Vater zu suchen. David Pfeifers Romanheldin hat ihre Wurzeln aber nicht allein in der Fiktion - sie ist auch eine literarische Erinnerung an Viktoria Savs, die ihr reales Kriegsabenteuer nicht nur mit dem Verlust eines Beins bezahlt hat.

Der in München aufgewachsene Österreicher David Pfeifer arbeitet als leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, "Die rote Wand" ist sein dritter Roman. Um die so unglaubliche wie packende Geschichte mit noch mehr Authentizität zu unterfüttern, gibt es zum Buch auch eine kostenlose App mit 3-D-Karten, historischen Fotos, Tourenvorschlägen und vielem mehr.

Karten für die von der Buchhandlung Volkert veranstaltete Lesung sind dort zum Preis von acht Euro erhältlich. Mitglieder des Deutschen Alpenvereins zahlen dafür ermäßigte sechs Euro.
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