Feier zu "350 Jahre jüdische Gemeinde Sulzbach"
Thorarolle kommt

Diese Nachbildung eines noch heute existierenden Kidduschbechers aus Sulzbach findet sich ebenfalls in der Synagoge. Als Kiddusch (Heiligung) wird der Segensspruch über einen Becher Wein bezeichnet, mit dem der Sabbat oder jüdische Feiertage eingeleitet werden. Bild: Royer
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
12.01.2016
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Die Feierlichkeiten zum Jubiläum "350 Jahre jüdische Gemeinde Sulzbach" nehmen konkrete Formen an. Bei einer Gesprächsrunde zwischen Bürgermeister Michael Göth, Stadtheimatpfleger Dr. Markus Lommer sowie Stadtarchivar Johannes Hartmann konnten weitere Eckpunkte abgeklärt werden. So sollen zunächst rund um den Stichtag 9. Februar - 1666 hatte Herzog Christian August an diesem Tag den Schutzbrief an Feustel Bloch ausgestellt - Informationen zur jüdischen Gemeinde und zur Synagoge in der SRZ veröffentlicht werden. In losen Abständen könnten dann in der Folge auch verschiedene Exponate pressemäßig vorgestellt werden.

Die eigentliche Feier dieses bedeutenden Ereignisses soll schließlich am Sonntag, 17. April, über die Bühne gehen. Zentraler Inhalt wird dabei die Überführung der alten Thorarolle von der Amberger Synagoge in ihr Pendant in Sulzbach-Rosenberg für eine zeitlich begrenzte Ausstellung sein. Zu den Feierlichkeiten hat sich unter anderem Professor Michael Brenner vom Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität angesagt.

Öffentliche Führungen in der Synagoge sind jeweils am letzten Sonntag im Monat um 14 Uhr. Eintrittspreis hierzu 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
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