Heute drehen drei Bands in der Hängematte auf
Rock in den Mai

Lucas Hegner steht für eine romantische und durchweg ehrliche Vorstellung von Musik. Bild: hfz
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
30.04.2016
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Um sich gebührend vom unbeständigen April zu verabschieden und den Mai gleich mit seinem Feiertag zu begrüßen, wird am Samstag, 30. April, wortwörtlich im Jugendzentrum Hängematte in den Mai gerockt.

Die Nachwuchskünstler Lucas Hegner & Sham bestreiten die Nacht als Vertretung der jüngeren Generation. Die vier Amberger gründeten ihre Band in einer Nacht, die durch Exzesse geprägt war. Man einigte sich schnell, angesichts der Tatsache, dass keiner der Jungs besonderes Talent in existenziellen Dingen hatte/hat, einfach nur Musik zu machen. Da alle eine einzige Gemeinsamkeit haben, die stilprägend ist, war klar auf was es hinausläuft: "Eine romantische und durchweg ehrliche Vorstellung von Musik !". Deswegen ziehen sie in den Kampf gegen den "Death of Romanticism", so das neue Album.

Ebenso als alte Hasen der Rock- und Pop-Musikszene sind Madferit mit dabei. "Madferit" ist ein aus dem Manchester-Dialekt stammender Ausdruck und bedeutet sauber artikuliert "mad for it". Oasis-Fans bezeichnen sich gerne mit diesem Terminus selber: "I am madferit" oder "are you a madferit?". Liam Gallagher (Oasis-Leadsänger) hat den Begriff entscheidend mitgeprägt. "Madferit Live" bedeutet anspruchsvoller Britpop- und Britrock-Sound für ein ebenso anspruchsvolles Publikum. Fernab vom trüben Sumpf der Party-Bierzelt-Coverbands eröffnet sich dem Zuhörer ein authentischer Mix aus unbekannten Perlen und altbekannten Stücken der Britpop-Ära.

Von den Urvätern des "Cool Britannia", Oasis, Blur und The Verve über Radiohead bis hin zu aktuellen Vertretern des Genre wie Arctic Monkeys oder Palma Violets, erstreckt sich das Repertoire aus der Rock-Musikgeschichte Großbritanniens.

Schwarzer Schlamm


Auch nimmt einen die Burn Out Blues Convention mit auf ihre Reise in die Sümpfe, genau dort also, wo die Pegnitz in den Mississippi mündet. Im schwarzen Schlamm zwischen den Mangrovenwurzeln verbinden sich 70s-Rock, Drone Blues und Free Jazz mit dem dunklen Zauber längst vergessener Beschwörungen zum rohen, kraftvollen und eigenwilligen Swamp Blues - so unberechenbar wie eine Pegnitz-Überschwemmung. It's loud, it's proud.

Burn out in da house. So, wie sich die Band hier selbst ankündigt , muss es einfach ein überraschender Abend werden! Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, der Eintritt beträgt 6 Euro.
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