Konzert in der Hängematte
Solidarität fürs Bureau

40 Jahre sind nicht genug: Das finden auch die Sulzbacher "Satellites", wenn es um den Jugendclub Buereau geht. Sie unterstützen deshalb das Solikonzert, dessen Einnahmen die Suche nach neuen Räumen voranbringen sollen. Bild: hfz
Kultur
Sulzbach-Rosenberg
27.07.2016
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"40 Jahre Bureau sind nicht genug": Unter diesem Motto lädt der gleichnamige Jugendclub in Zusammenarbeit mit dem Jugendbeirat der Stadt Sulzbach-Rosenberg zu einem Soli-Konzert am Samstag, 30. Juli, ins Jugendzentrum Hängematte ein.

Da die Räume des Mundschenks aufgrund baulicher Mängel geschlossen werden mussten, fehle der Herzogstadt derzeit ein Ort für Jugendliche und Andersdenkende, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter: Sie vermissen die "Anlaufstelle als Gegenpunkt zum gesellschaftlichen Mainstream", einen "Ort für alternatives Denken" und den Raum, "in dem über Jahrzehnte hinweg sowohl politische als auch kulturelle Veranstaltungen stattfanden".

Damit der Jugendclub Bureau der Stadt Sulzbach-Rosenberg dieses Angebot weiterhin machen könne, sei die Unterstützung aller Sympathisanten gefordert. Gelegenheit dazu bietet am Samstag das Soli-Konzert im JuZ. Ab 17 Uhr gibt es Gegrilltes, während man sich im Innenhof beim gemütlichen Zusammensitzen auf das Konzert um 19 Uhr einstimmen kann. Los geht es mit der Nürnberger Hardcore-Band "9/11 Youth", gefolgt von den Sulzbacher "Satellites", "Todeskommando Atomsturm", "AMK" und als Headliner "Blockwart" aus Berlin.

Mit den Einnahmen soll der Jugendclub Bureau bei der Suche nach neuen Räumen unterstützt werden. Ziel ist es, neben der Hängematte wieder einen weiteren Platz für Jugendliche zu schaffen, in dem diese ihre Ideen und ihre Kreativität selbstbestimmt umsetzen können.
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